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Migration Deutschland will zunächst bis zu 50 Flüchtlingskinder aufnehmen

Einige junge Flüchtlinge könnten schon in der kommenden Woche nach Deutschland geholt werden. Nach Ankunft sollen sie erst einmal in Quarantäne.
07.04.2020 - 22:34 Uhr 1 Kommentar

Deutschland will minderjährige Migranten aufnehmen

Berlin Deutschland will in Kürze zunächst bis zu 50 unbegleitete Minderjährige aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln aufnehmen. „Der Transfer soll nach Möglichkeit schon in der kommenden Woche beginnen“, gab das Bundesinnenministerium am Dienstag bekannt. Das solle am Mittwoch dem Kabinett vorgeschlagen werden.

Darauf habe sich Ressortchef Horst Seehofer (CSU) mit Vertretern der Koalitionsfraktionen verständigt. Die genannte Maßnahme wird in der Mitteilung als ein erster Schritt bezeichnet, von weiteren ist allerdings nicht die Rede.

„Nach Ankunft in Deutschland sollen die Kinder und Jugendlichen zunächst zentral in eine zweiwöchige Quarantäne, bevor eine Verteilung in die Länder erfolgt“, teilte das Innenministerium mit.

Hintergrund ist die Corona-Pandemie. Sie führt den Angaben zufolge dazu, dass es in einigen Ländern, die ebenfalls eine Aufnahme von Flüchtlingskindern zugesagt haben, zu Verzögerungen kommt. „Deutschland hat jedoch die klare Erwartungshaltung, dass die Zusage dieser Länder eingehalten wird“, betonte das Ministerium. Nach seiner Auskunft haben auch Frankreich, Luxemburg, Portugal, Irland, Finnland, Kroatien, Litauen, Belgien und Bulgarien ihre Aufnahmebereitschaft erklärt.

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    Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hatte sich vor einem Monat darauf verständigt, auf europäischer Ebene über eine humanitäre Lösung zur Aufnahme von Kindern zu verhandeln, die entweder schwer erkrankt oder unbegleitet und jünger als 14 Jahre alt sind.

    Mehr: Aufnahme von Asylbewerbern: Drei Länder haben EU-Recht gebrochen.

    • rtr
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    1 Kommentar zu "Migration: Deutschland will zunächst bis zu 50 Flüchtlingskinder aufnehmen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Genau wie andere Länder auch, befinden wir uns zur Zeit in einem medizinischen Ausnahmezustand. Wenn dieser in hoffentlich absehbarer Zeit beendet ist, werden wir wohl nahtlos in eine wirtschaftliche Katastrophe abgleiten. Das ist heute schon absehbar. Wie Mitglieder der Regierung als auch der Opposition auf den Gedanken kommen, Menschen, die nach geltendem Asylrecht keinerlei Bleibeperspektive haben, ins Land zu holen, ist für mich beim besten Willen nicht nachvollziehbar. Weder die entsprechenden Köpfe in der Politik noch der Steuerzahler scheinen sich darüber bewusst zu sein, dass Geld nun mal nicht auf Bäumen wächst. Ich denke mir, dass die Regierung gut damit beraten wäre, sich ausschließlich um die tatsächlichen Probleme unseres Landes zu kümmern.

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