Postgesetz: Ampel einigt sich – Briefe sollen später, aber sicherer ankommen
Postzustellung: Zustellerfirmen sollen sich künftig bei der Bundesnetzagentur in einem „Anbieterverzeichnis“ lizenzieren müssen und bei Verstoß mit Bußgeldern bestraft werden können. Foto: IMAGO/Michael Gstettenbauer
Berlin. Keine Sorge mehr, dass das Kündigungsschreiben zu spät eintrifft. Keine Unsicherheit mehr, ob die Karte aus dem Urlaub auch ankommt. Das verspricht das neue Postgesetz, auf das sich die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP am Montag geeinigt hat. Das Handelsblatt hatte zuerst über die Einigung berichtet.
Die sogenannten Brieflaufzeiten sollen angepasst werden. Bisher müssen Briefe mit einer durchschnittlichen Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent am folgenden Werktag beim Empfänger ankommen. Zu 95 Prozent müssen sie am zweiten Werktag da sein.