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Wohnungsbau Bezahlbares Wohnen: Regierung einigt sich auf Förderprogramm

Das lange geplante Bundesprogramm zur Förderung genossenschaftlichen Wohnungsbaus soll im Oktober starten.
10.09.2021 - 06:09 Uhr Kommentieren
Wohnungsbau in Deutschland: Ab 21. Oktober nimmt die KfW Anträge für ein neues Programm zur Förderung genossenschaftlichen Wohnungsbaus entgegen. Quelle: dpa
Wohnungsbau in Deutschland

Wohnungsbau in Deutschland: Ab 21. Oktober nimmt die KfW Anträge für ein neues Programm zur Förderung genossenschaftlichen Wohnungsbaus entgegen.

(Foto: dpa)

Berlin Gut zwei Wochen vor den Bundestagswahlen haben sich die drei Bundesministerien für Finanzen, Bau und Wirtschaft auf ein lange geplantes Bundesprogramm zur Förderung genossenschaftlichen Wohnungsbaus geeinigt. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW spricht von „einem guten Tag für das bezahlbare Bauen und Wohnen in unserem Land“. Mit dem neuen Förderprogramm werde ein „wichtiger Baustein der Wohnraumoffensive“ umgesetzt, so GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können derzeit Privatpersonen eine Förderung für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen für eine selbst­ genutzte Genossenschaftswohnung beantragen. Künftig sollen Haushalte, die sich an genossenschaftlichen Neubauvorhaben mit Geschäftsanteilen beteiligen, auch ein zinsgünstiges Darlehen aufnehmen und als Förderkomponente einen Tilgungszuschuss in Höhe von 15 Prozent erhalten können.

Noch im August hatte der GdW-Präsident vor einem Scheitern gewarnt. Per Brief forderte er Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) dazu auf, sich für einen sofortigen Start des zugesagten Programms einzusetzen.

„In mehreren Gesprächsrunden mit Ministeriumsvertretern und Abgeordneten wurde die Umsetzung des Programms fest zugesagt“, so Gedaschko. Es sei „schlicht und ergreifend nicht akzeptabel und angesichts der Lage auf dem Wohnungsmarkt auch nicht nachvollziehbar, wenn dies nun doch nicht geschieht“. Gerade kleinere, neu gegründete Wohnungsgenossenschaften, die dringend auf Förderungen angewiesen seien, warteten auf dieses Programm.

SPD-Kanzlerkandidat und Finanzminister Scholz erklärte jetzt, das Ministerium messe dem Programm eine „hohe wohnungspolitische Bedeutung“ zu. Es habe nun ein Einvernehmen der beteiligten Ressorts – dem Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium der Finanzen – sowie der KfW darüber erzielt werden können, „dass die KfW Anträge für das Programm ab 21. Oktober grundsätzlich entgegennimmt“, heißt es in dem Schreiben vom 9. September, das dem Handelsblatt vorliegt.

In Deutschland gibt es nach Angaben der Wohnungswirtschaft rund 1800 Wohnungsgenossenschaften mit insgesamt 2,9 Millionen Mitgliedern und 24.000 Beschäftigten. Die Genossenschaften verfügen über rund 2,1 Millionen Wohnungen in insgesamt rund 290.000 Wohngebäuden.

Mehr: „Untragbarer Zustand“: Deutscher Mieterbund ruft nach Mietenstopp

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