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ZDF-PolitbarometerAfD wäre Umfrage zufolge bei Europawahl drittstärkste Kraft

Einen Einfluss auf die AfD-Werte könnte die andauernde Debatte über Vorwürfe der Einflussnahme und Spionage von Staaten wie Russland und China haben. Die SPD liegt mit der AfD gleich auf. 26.04.2024 - 13:33 Uhr
In den vergangenen Tagen waren vier Personen unter dem Verdacht der Spionage für China verhaftet worden – darunter ein Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl. Foto: Georg Wendt/dpa

Berlin. Die AfD verliert laut ZDF-Politbarometer an Zustimmung. Laut der am Freitag veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen würde die AfD nur noch 15 Prozent (minus ein Prozentpunkt) erzielen, wenn am Sonntag Europawahlen wären. An der Spitze liegt die Union mit 30 Prozent, dahinter folgen die Grünen mit 17 Prozent (plus zwei).

Die SPD liegt mit der AfD gleich auf, verliert ebenfalls einen Prozentpunkt. Linke und FDP erhielten laut Umfrage jeweils unverändert drei Prozent, das BSW vier Prozent (minus 1) und die anderen Parteien zusammen 13 Prozent (plus eins). Die Europawahl findet am 9. Juni statt.

Einen Einfluss auf die AfD-Werte könnte die andauernde Debatte über Vorwürfe der Einflussnahme und Spionage von Staaten wie Russland und China haben. 75 Prozent sehen laut Politbarometer eine große Gefahr für Deutschland. Nur 20 Prozent sehen das nicht so – allerdings 58 Prozent der AfD- und 36 Prozent der BSW-Anhänger.

Umfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

In den vergangenen Tagen waren vier Personen unter dem Verdacht der Spionage für China verhaftet worden – darunter ein Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums forderte Deutschland am Freitag auf, die bilateralen Beziehungen nicht zu untergraben.

rtr, dpa
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