Elektroautos: Wie China versucht, EU-Strafzölle zu verhindern
Die EU-Kommission wirft China vor, die Produktion seiner E-Autos zu subventionieren und ihnen damit unfaire Vorteile im Wettbewerb gegen die europäische Konkurrenz zu verschaffen.
Um die Zölle zu verhindern, müssten 15 Staaten gegen sie stimmen, die 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren. Deshalb sind die großen EU-Länder für China wichtig.
Bei einer Probeabstimmung im Juli hatte sich Deutschland enthalten. Frankreich, Italien und Spanien stimmten für die Zölle, China will sie unter anderem mit Vergeltungszöllen umstimmen.
„Dabei zielt Peking ganz klar auf Produkte ab, die vor allem den großen EU-Staaten schaden, die im Juli für Strafzölle gestimmt haben“, sagt Agatha Kratz, die bei der Recherchefirma Rhodium Group die Forschung zu chinesisch-europäischen Beziehungen leitet – also auf Autos, Schweinefleisch, Branntwein und Milchprodukte. Doch wie erfolgsversprechend ist diese Strategie für China?