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Eurostat-ZahlenIndustrieproduktion der Euro-Zone bricht ein

Die Industrie in der gesamten Euro-Zone hat im März fast zwölf Prozent weniger hergestellt als im Vormonat. In einem Land ist der Einbruch besonders gravierend. 13.05.2020 - 12:43 Uhr

Die Produktion in allen 19 Staaten der Euro-Zone leidet unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Foto: dpa

Luxemburg. Die Industrieunternehmen der Euro-Zone haben ihre Produktion infolge der Coronakrise massiv eingeschränkt. Wie das Statistikamt Eurostat an diesem Mittwoch in Luxemburg mitteilte, lag die gesamte Herstellung im März 11,3 Prozent niedriger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug der Einbruch in den 19 Euroländern 12,9 Prozent.

In den 27 Ländern der Europäischen Union brach die industrielle Fertigung ebenfalls ein. Im Monatsvergleich betrug der Rückgang 10,4 Prozent. Im Jahresvergleich sank die Herstellung um 11,8 Prozent.

Besonders stark ging sowohl in der Euro-Zone als auch der EU die Herstellung von Gebrauchs- und Investitionsgütern zurück. Der Energieausstoß fiel dagegen weniger stark.

Von den Mitgliedsländern brach die Produktion im Monatsvergleich besonders drastisch in Italien ein. Dort betrug der Rückgang 28,4 Prozent. Das Land ist mit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Zuwächse wurden nur in wenigen Ländern erzielt, darunter Irland und Griechenland.

dpa
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