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Konjunktur IfW-Institut: Schlimmster Absturz der deutschen Wirtschaft ist überstanden

Die deutsche Wirtschaft hat die schlimmste Phase in der Coronakrise laut IfW-Institut geschafft. In Spanien und Italien ist die Situation ähnlich.
08.05.2020 - 12:58 Uhr Kommentieren
Die deutsche Wirtschaft hat den schlimmsten Absturz hinter sich - im internationalen Handel hält der Zusammenbruch an. Quelle: dpa
Containerbrücken in Hamburg

Die deutsche Wirtschaft hat den schlimmsten Absturz hinter sich - im internationalen Handel hält der Zusammenbruch an.

(Foto: dpa)

Berlin. Nach den ersten Lockerungen gibt es laut IfW-Institut positive Signale für die Konjunktur. „Die deutsche Wirtschaft hat den schlimmsten Absturz hinter sich, und es zeichnet sich nun eine Bodenbildung auf niedrigem Niveau ab“, teilten die Kieler Forscher am Freitag mit.

Ähnlich sei die Situation in den Krisenländern Italien und Spanien, beim internationalen Handel allerdings halte „der Zusammenbruch“ an. „Während des harten Lockdowns vom 23. März bis zum 19. April dürfte die deutsche Wirtschaftsleistung insgesamt um etwa 15 bis 20 Prozent unter ihrem normalen Niveau gelegen haben und ging dabei immer weiter zurück, je länger der Lockdown dauerte“, sagte IfW-Präsident Gabriel Felbermayr.

„Deutschland operiert zwar weiter deutlich unter dem Normalniveau, aber die Situation verschlechtert sich zumindest derzeit nicht weiter.“
Seit den ersten Lockerungen der strikten Ausgangs- und Kontaktsperren habe sich der deutsche Stromverbrauch bei einem Stand von sieben bis acht Prozent unter seinem Normalniveau eingependelt und falle nicht mehr weiter.

Daraus ergebe sich, dass die Industrieproduktion „auch nicht mehr weiter zurückgeht und momentan bei einem Level von 10 bis 12 Prozent unter der normalen Auslastung liegt“.

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    In den besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Italien und Spanien lag der Stromverbrauch laut IfW in der Spitze um bis zu 25 Prozent unter dem Referenzniveau. Dies bedeutete einen Einbruch der dortigen Industrieproduktion von 35 bis 40 Prozent.

    Seit den Lockerungen habe sich besonders in Spanien die Situation verbessert. In Italien sei die Lage im kurzfristigen Trend sogar negativ. „Dies könnte Folge zunehmender Insolvenzen sein und der stark auf den Export ausgerichteten norditalienischen Wirtschaft, die weiter unter der schwachen Auslandsnachfrage leidet“, sagte Felbermayr. „Dennoch scheint auch in Italien der Tiefpunkt der Krise durchschritten.“

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    • rtr
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