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Finanzrahmen 2021 bis 2027 Michel legt Kompromissvorschlag für EU-Finanzen vor

Die EU ringt um einen Kompromiss für ihre Finanzen: Nun hat Ratspräsident Michel einen Vorschlag präsentiert. Der bleibt unter dem Kommissions-Ansatz von 1,1 Billionen Euro für 2021 bis 2027.
10.07.2020 Update: 10.07.2020 - 11:45 Uhr 2 Kommentare
Michel hat seinen Vorschlag am Freitag vorlegt. Quelle: Reuters
Charles Michel

Michel hat seinen Vorschlag am Freitag vorlegt.

(Foto: Reuters)

Brüssel Im Streit über das milliardenschwere Corona-Aufbauprogramm der Europäischen Union hat EU-Ratspräsident Charles Michel einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Dieser soll den Bedenken gegen die bisherigen Vorschläge Rechnung tragen und den Weg zu einer Einigung der 27 Staaten beim EU-Gipfel nächste Woche ebnen, wie Michel am Freitag in Brüssel sagte.

Michel schlägt einen etwas kleineren siebenjährigen EU-Haushaltsrahmen vor als bisher in der Debatte: 1,074 Billionen Euro statt rund 1,1 Billionen. Das Aufbauprogramm, das diesen Haushaltsplan ergänzen soll, will Michel jedoch wie geplant bei 750 Milliarden Euro halten, davon 500 Milliarden als Zuschüsse an Krisenstaaten.

Neu ist: Die für den Aufbauplan aufgenommenen Schulden im Namen der EU sollen bereits ab 2026 zurückgezahlt werden und nicht erst ab 2028. Und Michel macht konkrete Vorschläge zur Einführung einer Plastikabgabe, mit denen der Schuldendienst gegenfinanziert werden soll. Auch Einnahmen aus dem Europäischen Emissionshandel sollen dafür verwendet werden.

Die EU-Kommission hatte Ende Mai einen über Schulden finanzierten Corona-Wiederaufbauplan im Umfang von 750 Milliarden Euro vorgeschlagen und ebenfalls 500 Milliarden Euro als Zuschüsse. Dieses Geld müsste also nicht von den Empfängern zurückgezahlt werden. Vielmehr sollen die Schulden gemeinsam über den EU-Haushalt getilgt werden. Der Punkt ist im Kreis der 27 Staaten äußerst umstritten.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Finanzrahmen 2021 bis 2027: Michel legt Kompromissvorschlag für EU-Finanzen vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es ist eine Schande das reiche Staaten der ersten Welt "Aufbauhilfen" in dreister Form von ihren EU Partnern fordern. Wer denk eigentlich an die Dritte Welt?
      Die EU war schon immer nur eine finanzielle Umverteilungsmaschine.

    • "Michel schlägt einen etwas kleineren siebenjährigen EU-Haushaltsrahmen vor als bisher in der Debatte: 1,074 Billionen Euro statt rund 1,1 Billionen".
      Was ist denn der Unterschied zwischen 1,074 Billionen Euro und "rund 1,1 Billionen"?
      Möglicherweise "rund Null"?? Dann ginge es hier wohl nur um Augenwischerei.

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