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Konjunktur Chinas Fabrikpreise fallen – Verbraucherpreise steigen

Die Wiederaufnahme der Produktion hat China noch keine signifikante Erholung der Wirtschaft ermöglicht. Ein Grund: Viele Aufträge brechen weg.
12.05.2020 - 06:52 Uhr Kommentieren
Die Ausbreitung des Virus über China hinaus droht die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession zu schicken. Quelle: dpa
Fabrik in China

Die Ausbreitung des Virus über China hinaus droht die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession zu schicken.

(Foto: dpa)

Peking Chinas Fabrikpreise sind im April aufgrund der schwächelnden Industrienachfrage infolge der Coronavirus-Pandemie mit gefallen. Der Erzeugerpreisindex (PPI) fiel gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Dienstag in einer Erklärung mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten ein Rückgang von 2,6 Prozent erwartet.

China war im April im Begriff, sich durch die Wiederaufnahme der Produktion von dem ersten wirtschaftlichen Einbruch zu erholen, das im Januar-März-Quartal erlitten hatte. Die drittgrößte Volkswirtschaft wurde durch die Drosselung der Produktion zur Eindämmung des Coronavirus fast zum Stillstand gebracht.

Doch die Ausbreitung des Virus über China hinaus droht die Weltwirtschaft nun in eine tiefe Rezession zu schicken, die auch China trifft: Exportaufträge brechen weg, Fabriken sehen sich steigenden Lagerbeständen und sinkenden Gewinnen gegenüber, Entlassungen zur Kostensenkung sind die Folge.

Zeitgleich stieg Chinas Verbraucherpreisindex (VPI) gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent und damit langsamer als von Analysten in einer Reuters-Umfrage mit 3,7 Prozent erwartet. Dies war vor allem auf das verlangsamte Wachstum der Lebensmittelpreise zurückzuführen, das im April zwar immer noch um 14,8 Prozent gestiegen sind, aber im Vergleich zu 18 Prozent im März zurückgingen. Vor allem die Preise für Schweinefleisch zogen um 96,9 Prozent an.

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