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Report Brasiliens Albtraum: Ein Jahr Jair Bolsonaro

Mit seinen Hasstiraden spaltet der Präsident die Gesellschaft und zertrümmert die Fassade eines aufstrebenden Brasiliens. Die Realität besteht aus Angst und Gewalt.
28.12.2019 - 14:36 Uhr Kommentieren
Die einen verehren den brasilianischen Präsidenten, die anderen sind angewidert von seinem aggressiven Politikstil. Quelle: AP
Jair Bolsonaro

Die einen verehren den brasilianischen Präsidenten, die anderen sind angewidert von seinem aggressiven Politikstil.

(Foto: AP)

Rio de Janeiro Wer das Phänomen Bolsonaro verstehen will, der sollte die Hoffnungen und Ängste der Brasilianer verstehen. Er sollte sich in Rio de Janeiro auf die Suche begeben, nicht aber in dieser Traumstadt aus Zuckerhut, Copacabana und Bossa Nova, sondern in den touristischen Tabuzonen der Metropole.

Er sollte dort suchen, wo Menschen wohnen wie Seu Antonio, ein kleiner, blasser, 65 Jahre alter Mann, der in einer von kriminellen Banden kontrollierten Gegend zu Hause ist, die wie zum Hohn „Cidade de Deus“ heißt – Stadt Gottes.

Antonios Nachbarschaft liegt nur eine halbe Autostunde entfernt von jenem Stadtteil, in dem Präsident Bolsonaro lebt, und doch liegen Welten dazwischen. Der Witwer Antonio bezieht eine monatliche Rente von 661 Reais, umgerechnet 150 Euro.

Eine Summe, mit der er sich selbst, seine Tochter, deren arbeitslosen Mann und zwei Enkel ernährt. Vor 30 Jahren hat er nach Feierabend das zweistöckige Haus gebaut, ohne fremde Hilfe. Geändert hat sich dort wenig. Die Fassade blieb unverputzt, längst hat sie Schimmel angesetzt. Eine eigene Energiezufuhr gibt es nicht, den Strom zapft Antonio von der nächsten Straßenlaterne ab.

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    Als der Wahlkämpfer Jair Bolsonaro im Herbst 2018 seine Hassbotschaften gegen die Linken verkündete, als er gegen korrupte Eliten und Homosexuelle zu Felde zog, als er versprach, dem Staat Wachstum und den Menschen Wohlstand zu bringen, da kam bei Antonio die Hoffnung zurück.

    Der brasilianische Präsident mit einer Schärpe in den Nationalfarben. Quelle: AFP/Getty Images
    Bei der Amtseinführung

    Der brasilianische Präsident mit einer Schärpe in den Nationalfarben.

    (Foto: AFP/Getty Images)

    Da dachte er: „Das ist ein Aufräumer, einer, der seine Versprechen hält.“ Und er gab ihm seine Stimme. So wie Antonio dachten in Rio de Janeiro viele. Zwei Drittel der Wähler votierten für den 64-jährigen ehemaligen Fallschirmjäger.

    Jetzt geht Bolsonaros erstes Jahr als brasilianischer Staatspräsident zu Ende; mit seinen Eskapaden hat er die Nation gespalten und auf internationaler Ebene Befremden und Besorgnis ausgelöst. Mal beleidigte er Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel, mal blockierte er internationale Klimaschutzabkommen.

    Mal beschimpfte er Regenwaldschützer als Ökoterroristen, mal ließ er seinem Hass auf Brasiliens Ureinwohner freien Lauf. Erst vergangene Woche verkündete er eine Gesetzesänderung, wonach Schutzgebiete der indigenen Völker für Bergbau und Viehzucht geöffnet werden sollen.

    Keine Sicherheit im eigenen Wohnviertel

    Doch für Seu Antonio sind die Debatten um Regenwald und Ureinwohner weit weg. „Ich habe Bolsonaro gewählt, weil ich gehofft habe, dass es sicherer werden würde hier in der Nachbarschaft“, sagt er. Dann zuckt er die Achseln. „Aber bisher funktioniert das eher nicht.“

    So sei das Viertel mit seinen 50.000 Bewohnern vor allem für seine Enkel ein Problem. Sowohl Polizisten als auch Gangs versuchten gerade, tief in den Stadtteil einzudringen, doch die örtliche Drogenmafia wehre sich. Wie zum Beweis knattern während des Gesprächs Schusssalven. Mal näher, mal weiter weg.

    Bevor seine 17-jährige Enkelin Isabel morgens den Weg zur Schule antritt, entscheidet die Familie nach aktueller Lage, welche Route sie zum Bus nimmt. In der Schule ist „Schießerei“ eine akzeptierte Begründung für entschuldigtes Fehlen; noch im September wurde ein achtjähriges Mädchen tödlich von einer Kugel getroffen.

    Bolsonaro ermutigt Farmer, den Urwald zu zerstören, um die Flächen landwirtschaftlich nutzen zu können. Quelle: Reuters
    Brandrodung

    Bolsonaro ermutigt Farmer, den Urwald zu zerstören, um die Flächen landwirtschaftlich nutzen zu können.

    (Foto: Reuters)

    Ist die Lage überschaubar, marschiert Isabel los, zunächst entlang einer zugemüllten, stinkenden Kloake, an deren Oberfläche Teppiche aus schaumigen Blasen wabern. Dann passiert sie improvisierte Geschäfte, wie man sie überall findet in den Vorstädten: Nagelstudios, Fleischtheken, Obst- und Gemüsestände, Apotheken, Optikerläden. Dazwischen lungern mit Shorts bekleidete Jugendliche vor ihren Ständen. Sie verkaufen Kokain aus offenen Tüten, versehen mit Preisschildchen.

    Auch haben sie in Klarsichtfolien verpacktes Marihuana im Angebot – und Crack-Klümpchen, eingewickelt wie Bonbons. Ihre Maschinenpistolen haben sie sich auf den Rücken geschnallt oder über die Knie gelegt. Motorradboten geben an den Drogen-Verkaufsständen Gas, fahren raus auf die Straße, begleitet von bewaffneten Jugendlichen auf dem Sozius.

    Der Zugang zur Gottesstadt ist mit Nagelbrettern verbarrikadiert, die Panzerwagen der Polizei und rivalisierende Drogenbanden sollen bei einer Überraschungsattacke nicht einfach ins Viertel rasen können.

    Wer Bolsonaro unterstützt und warum

    Der brasilianische Soziologe Jessé de Souza erklärt Bolsonaros Erfolg vor allem damit, dass es ihm gelungen sei, die Ängste und Wut der Menschen angesichts von Verarmung und Arbeitslosigkeit aufzugreifen. Und er meint damit längst nicht nur jene, die im Elend leben. „Seine eigentliche Basis ist die untere Mittelschicht, die Angst vor dem Abstieg hat“, sagt de Souza. Doch Bolsonaro hat noch weitaus mehr Unterstützter – in allen Schichten und Regionen des Landes.

    Als der ehemalige Hauptmann der Reserve am 28. Oktober vergangenen Jahres 55 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt, konnten die Menschen, Fans wie Feinde, kaum glauben, dass es der Hassprediger und Diktaturnostalgiker bis ins Präsidentenamt geschafft hatte.

    Ein Jahr später halten Bolsonaro und seine mitregierenden Söhne – ein Senator, ein Abgeordneter und ein Stadtabgeordneter – die Macht in der weltweit neuntgrößten Volkswirtschaft fest in ihren Händen. Nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Politik, die sie genau so umsetzen, wie sie es angekündigt hatten. Längst haben sie die brüchige Fassade eines aufstrebenden Staates abgerissen, worauf ein hässliches, gewalttätiges, intolerantes Brasilien zum Vorschein gekommen ist.

    Diese Politik wird von rund einem Drittel der Bevölkerung bedingungslos gutgeheißen. Diesen Anhängern gilt er als „mito“, als Mythos. Wohl auch deshalb, weil er im Wahlkampf sein eigenes Martyrium erlitt. Ein Attentäter hatte ihm ein Messer in den Bauch gerammt – und damit den Mythos geboren: Bolsonaro, der Unbezwingbare.

    Im September wurde die Achtjährige in Rio de Janeiro von einer Kugel tödlich getroffen. Quelle: Reuters
    Trauer um Agatha

    Im September wurde die Achtjährige in Rio de Janeiro von einer Kugel tödlich getroffen.

    (Foto: Reuters)

    Angelica, 48, Unternehmerin und selbst Tochter eines Militärs, zählt zu denen, die an diesen Mythos glauben. Wie die meisten Menschen in dieser Reportage möchte sie ihren wahren Namen nicht preisgeben. Denn in Brasilien prallen die Meinungen immer brutaler aufeinander, Diskussionen zwischen den politischen Lagern sind kaum noch möglich. Angelica verwaltet mit ihren acht Mitarbeitern ein Dutzend Condominios, geschlossene Wohngebiete der Mittelschicht.

    Ihr Körper ist durch tägliches Beachvolleyballtraining gestählt, sie kleidet sich elegant, ihre Fingernägel sind perfekt manikürt. Und sie kann es sich leisten, ein- bis zweimal im Jahr nach Europa oder in die USA zu reisen. Früher hat sie sich aus politischen Themen rausgehalten, doch das ist anders geworden, seit Bolsonaro an der Macht ist.

    Nun sagt sie, dass sie „die Schnauze voll hat“ von Genderpolitik in der Bildung, der „Bevorteilung von Schwulen und Lesben“ im Alltag, von Quoten für Afro-Brasilianer an staatlichen Universitäten. Sie hält nichts von der Armensozialhilfe „Bolsa-Familia“, ist für die Bewaffnung der Zivilbevölkerung. Denn in ihren Augen ist „nur ein toter Bandit ein guter Bandit“. Und auf Facebook postet sie Botschaften, die die Welt aus Bolsonaros Sicht darstellen.

    Dazu gehört auch die These, dass Ex-Präsident Lula und dessen Arbeiterpartei mit ihrer Korruption für den Niedergang des Landes verantwortlich sind. Sie sagt: „Brasilien wäre längst ein Venezuela, wenn die Linken noch regieren würden.“ Es ist dieser Hass auf alles Linke, der Bolsonaro antreibt, dieser Wahn, dass hinter jeder Umweltorganisation, jedem Rockmusiker, jedem modernen Theaterstück ein alles zersetzender Kommunismus steckt.

    Für den Soziologen Demétrio Magnoli ist diese Dämonisierung typisch für Bolsonaros Politikstil. „Einen Nationalpopulismus, wie er in Europa oder in den USA existiert, gibt es in Brasilien nicht“, sagt Magnoli. An die Macht gekommen sei Bolsonaro, weil er das Feindbild einer korrupten Arbeiterpartei heraufbeschworen habe, die unfähig sei, für Sicherheit und Wachstum zu sorgen.

    Dass die Arbeiterpartei und große Teile der Opposition weiterhin behaupten, der lange inhaftierte und mittlerweile freigelassene Lula trage keinerlei Verantwortung für die Korruptionsexzesse seiner damaligen Regierung, spielt Bolsonaro dabei in die Hände.

    Wie tief der Frust nach 14 Jahren Linksregierung sitzt, lässt sich in Rio de Janeiro wie unter einem Brennglas beobachten. Denn die Stadt hat den Absturz nach Jahren der Blüte krasser erlebt als das restliche Brasilien. Rio war ab Mitte der 2000er-Jahre in den Sog eines Booms geraten, getrieben von Öl- und Gasfunden vor der Küste.

    Die Aktie des staatlichen Energiekonzerns Petrobras wurde zum meistgehandelten ausländischen Papier der Wall Street. Eike Batista stampfte ein halbes Dutzend Firmen aus den Branchen Bergbau und Energie aus dem Boden, Investoren steckten Milliarden in seine Unternehmen und machten Batista 2012 so zum siebtreichsten Menschen der Welt. Seilbahnen überspannten bald einige der großen Favelas in Rio de Janeiro, um Bewohnern den Weg zur Arbeit zu verkürzen.

    Sehnsucht nach Ordnung und Sicherheit. Quelle: AP
    Favela in Rio de Janeiro

    Sehnsucht nach Ordnung und Sicherheit.

    (Foto: AP)

    Baukonzerne wie Odebrecht häuften Gewinne an, während sich Präsident Lula und sein Verbündeter Sérgio Cabral, der Gouverneur von Rio, als soziale Wohltäter feiern ließen. Ihnen gelang es, die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 in die Stadt zu holen. Die Spiele sollten Brasilien endgültig in den Olymp der Weltmächte befördern.

    Doch es kam anders. Nicht nur, dass Eike Batista 2013 pleiteging. Auch die Hoffnungen, die die Menschen in die Olympischen Spiele gesetzt hatten, blieben unerfüllt: Weder wurde die stinkende Guanabara-Bucht in Rio gesäubert, noch überdauerten die meisten Infrastrukturprojekte die Zeit der Spiele.

    Die Business-Hochhäuser am renovierten Hafen stehen bis heute leer. Petrobras ist nach dem milliardenschweren Korruptionsskandal nur noch ein Schatten seiner selbst, Odebrecht ist pleite. Die Seilbahnen über den Favelas stehen still oder haben nie funktioniert.

    Die letzten drei Gouverneure von Rio sitzen wie Lula in Haft. Gouverneur Cabral und seine Frau haben Schmuck, Jachten und Gemälde mit Staatsgeldern gekauft wie gierige Neureiche. Umgerechnet 120 Millionen Euro hatten sie in bar auf Auslandskonten gebunkert.

    „Diese Partei und ihr Präsident haben mein Leben verpfuscht“, schimpft Rogério, 59. Der Ingenieur arbeitete jahrzehntelang als Einkaufsdirektor bei einem Zulieferer für Petrobras, der Offshore-Plattformen ausrüstete. Doch dann geriet sein Unternehmen vor zehn Jahren in eine Korruptionsaffäre: Um Verträge von Petrobras zu bekommen, hatten die Firmenchefs einen Direktor des Konzerns bestochen.

    Rogérios Unternehmen ging pleite, er selbst war seinen Job los und bekam nie wieder eine Anstellung. „Wenn Personalabteilungen meinen Lebenslauf sehen, winken sie ab“, sagt er. „Als ehemaliger Einkaufsdirektor bei einem bekannten Korruptionsunternehmen – da habe ich keine Chance.“

    Nun hofft er darauf, dass Brasilien unter Bolsonaro wieder wächst. Dabei zählt Rogério nicht zu jenen, die ihn mystifizieren. „Aber mit der Arbeiterpartei ginge es uns heute noch schlechter“, sagt er – und das denken viele aus der Wirtschaft, vom Kleinunternehmer über den Börsenmakler bis zum Firmenchef. Selbst jene, die sich für Bolsonaros Entgleisungen schämen, verweisen auf dessen wirtschaftliche Ziele.

    Der neoliberale Wirtschaftsminister hat die Reform des Rentensystems ins Brasilien vorangebracht. Quelle: AFP
    Paulo Guedes

    Der neoliberale Wirtschaftsminister hat die Reform des Rentensystems ins Brasilien vorangebracht.

    (Foto: AFP)

    So hat der Präsident dem neoliberalen Wirtschaftsminister Paulo Guedes freie Hand für dessen Pläne gegeben. Das erste große Projekt, die Rentenreform, boxte Guedes in nur zehn Monaten durch den Kongress. Nun geht es darum, die Bürokratie zu entschlacken und das Steuersystem zu modernisieren. Doch der Widerstand wächst.

    Der Kongress, der Oberste Gerichtshof, Staatsanwaltschaft und Medien wehren sich zunehmend gegen den Clan, der immer rücksichtsloser agiert. Selbst Generäle, mit denen der Präsident sein Kabinett mehrheitlich besetzt hat, fliegen raus, wenn sie es wagen, einem Bolsonaro zu widersprechen. Seine eigentliche Basis ist die untere Mittelschicht, die Angst vor dem Abstieg hat.

    Bolsonaros Sohn droht damit, die Justiz auszuschalten

    Gerade drohte Bolsonaros drittältester Sohn Eduardo, vom Vater „03“ genannt, den Kongress und die Justiz auszuschalten wie in einer Diktatur, sollte es in Brasilien zu Unruhen kommen. Doch so laut Bolsonaro auch über die innen- wie außenpolitische Bühne poltert, der Widerstand gegen seine Eskapaden bleibt bisher kontrollierbar.

    „Bolsonaro hat die Elite hinter sich“, sagt Soziologe de Souza, der das Buch „A Elite do atraso“ (Die rückständige Elite) geschrieben hat. „Es gibt in Brasilien nicht das klassische Bürgertum wie in Europa, wir haben es mit einer kolonialen Elite zu tun.“

    Doch Bolsonaros Rückhalt bei dieser Elite steht und fällt mit dem Wachstum: Die Konjunktur hellt sich nach drei Rezessions- und zwei Stagnationsjahren nur langsam auf. Um ein Prozent ist die Wirtschaft in diesem Jahr gewachsen, auch 2020 sollen es kaum mehr als zwei Prozent werden.

    Das ist zu wenig für ein Schwellenland. Gut möglich, dass Bolsonaro demnächst seiner Wirtschaftsequipe in die Parade fährt oder sie feuert. „Die bisherigen Reformanstrengungen wären dann umsonst gewesen“, warnt Christopher Garman vom Beratungsunternehmen Eurasia.

    Verlässlicher als die Welt der Ökonomie ist für Bolsonaro die Welt des Glaubens. Mit den Evangelikalen, deren Anteil in der Bevölkerung auf 40 Prozent gewachsen ist, hat er seine treuesten Unterstützer. Zwar entstammt er einer katholischen Familie, doch ließ er sich 2016, als es ernst wurde mit seinen Präsidentenplänen, als Evangelikaler im Jordan taufen.

    Das gefällt auch Seu Antonio, dem Mann aus der „Stadt Gottes“. 35 Jahre hat er eine evangelikale Gemeinde geleitet, zeigte Kindern eine Welt jenseits von Drogen und Gewalt. Nun hofft er, dass Bolsonaro, wenn schon nicht ihm, so doch seiner Enkelin Isabel, hilft: dass sie eines Tages zur Schule gehen kann, ohne in Lebensgefahr zu geraten.

    Mehr: Die lateinamerikanische Wirtschaft ist vom globalen Hoffnungsträger zum Risikofaktor geworden. Das schwache Wachstum fördert politische Instabilität.

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