Ukraine-Krieg: So läuft die Gegenoffensive an: „Für die Ukraine sind das verhältnismäßig wenig Verluste“
In den ersten Tagen der Offensive hat die Ukraine zahlreiche wertvolle westliche Waffen wie Leopard-Panzer verloren.
Foto: dpaHerr Lange, schon in den ersten Tagen der Offensive hat die Ukraine zahlreiche wertvolle westliche Waffen wie Leopard-Panzer verloren. Hat der Westen genug geliefert, dass die Ukraine jetzt erfolgreich sein kann?
Dafür, dass die Ukraine mittlerweile auf fünf Achsen gegen sehr gut befestigte russische Verteidigungsstellungen angreift, sind das verhältnismäßig wenig Verluste. Es wird niemand gedacht haben, dass man da einfach durchfährt und nichts kaputtgeht. Man muss sich jetzt Gedanken machen, wie man die Fahrzeuge direkt am Schlachtfeld wieder instand setzen kann. Viele davon kann man bergen, reparieren und weiter benutzen. Darüber hinaus wird man weiter nachliefern müssen.
Was wird derzeit am dringendsten benötigt?
Mit Beginn der Gegenoffensive zeigt sich, dass die Ukrainer mit diesen großen Minenfeldern eine enorme Herausforderung vor sich haben. Sie brauchen daher Minenroller – Panzer, die in der Lage sind, Minenfelder zu zerstören oder Schneisen rein zu schlagen.
Es gibt auch Techniken, mit denen man Minen gezielt explodieren lassen kann. Was Kampfpanzer und Schützenpanzer und andere Waffensysteme betrifft, geht es um Ersatz, aber auch vielfach um Instandsetzung und um Ersatzteile, wie zum Beispiel Austauschrohre für die Artillerie.