Ukraine-Krieg: Was es für die Ukrainer heißt, ohne Amerikas Hilfe zu kämpfen
Wien. Nach Donald Trumps Entscheidung, die Militärhilfe für die Ukraine auszusetzen, stecken laut Medienberichten Waffen und Munition im Wert von einer Milliarde Dollar fest. Der amerikanische Präsident hat statt Wladimir Putin den Ukrainer Wolodymyr Selenskyj als Haupthindernis für einen Frieden identifiziert. Dieser müsse einem Waffenstillstand zustimmen, sagt Trump.
Noch ist unklar, ob es wieder zu einer Annäherung zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj kommen wird. Trump begrüßte bei seiner Rede vor dem Kongress am Dienstagabend (Ortszeit) zwar, dass sich der ukrainische Präsident in einem Brief zu Friedensverhandlungen bereit erklärt habe. Wie es aber weitergehen werde, ließ er offen.
Nach dem Eklat im Weißen Haus hatte er Selenskyj noch gedemütigt: „Er glaubt, er sei ein großes Tier, weil er die USA an seiner Seite hat“, sagte der amerikanische Präsident. „Aber ohne uns gewinnt er nicht.“
Aus Polen, dem wichtigsten Transitland für Militärgüter, hieß es, die Weiterleitung ruhe momentan. Laut der Agentur Bloomberg sind darüber hinaus Waffen und Technik betroffen, die in den USA zur Verschiffung bereitstehen oder schon unterwegs sind. Jenes Material, das in der Ukraine ist, bleibt im Einsatz.