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USAUS-Verteidigungsminister Lloyd Austin auf Intensivstation – übergibt Amtspflichten an Vertreterin

Lloyd Austin Gesundheitszustand ist erneut Thema in der US-Politik. Nun muss er bereits zum zweiten Mal in wenigen Wochen im Krankenhaus behandelt werden. 12.02.2024 - 18:17 Uhr
Am 15. Januar wurde Lloyd Austin aus der Klinik entlassen und arbeitete zunächst nicht vom Pentagon aus. Foto: dpa

Washington. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ist am Sonntag erneut ins Krankenhaus gebracht worden, wo er nach seiner Aufnahme auf die Intensivstation verlegt worden ist. Dort werde er weiter betreut und genau überwacht, hieß es in einer Mitteilung des Krankenhauses am Sonntagabend (Ortszeit). Seine Amtspflichten habe er an seine Stellvertreterin Kathleen Hicks übertragen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Pat Ryder, in einer Erklärung.

Zuvor war mitgeteilt worden, Austin werde wegen Symptomen behandelt, die auf ein Blasenproblem hindeuteten und wolle im Krankenhaus seinen Amtsgeschäften nachgehen. 

Es werde nicht damit gerechnet, dass das aktuelle Blasenproblem etwas an seiner voraussichtlichen vollständigen Genesung ändern werde, ergänzten die Ärzte. Die Prognose seiner Krebserkrankung sei weiterhin ausgezeichnet. Zum jetzigen Zeitpunkt sei aber nicht klar, wie lange der Minister (70) im Krankenhaus bleiben werde.

Lloyd Austin wird außerdem einem Insider zufolge nicht wie geplant an Gesprächen zum Ukraine-Krieg am Mittwoch in Brüssel teilnehmen. Stattdessen wird das Meeting virtuell abgehalten werden. 

Erst Mitte Januar war der 70-Jährige nach einem zweiwöchigen Klinikaufenthalt wegen einer Krebserkrankung aus dem Krankenhaus entlassen worden. Austins Klinik-Aufenthalt hatte zu Streit geführt: Der Minister war am Neujahrstag in das Walter Reed National Military Medical Center in Maryland eingeliefert worden. Bekanntgegeben wurde das aber vier Tage später. Den Grund für den Aufenthalt nannte das Pentagon erst am 9. Januar.

Einige Republikaner hatten wegen der Vorgänge Austins Rücktritt gefordert und ihm vorgeworfen, entgegen gesetzlicher Vorschriften den Kongress nicht unverzüglich informiert zu haben. Präsident Joe Biden hat jedoch erklärt, an seinem Minister festzuhalten. Zu den Pflichten eines US-Verteidigungsministers gehört, jederzeit erreichbar zu sein für den Fall eines atomaren Angriffs auf die USA

rtr
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