Verteidigung: Diese Karte zeigt Europas führende Rüstungs-Start-ups
Berlin. Verteidigungsminister Boris Pistorius will mehr. Mehr Rüstungsgüter, mehr „Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen“, wie er jüngst in einer Rede sagte. Dazu will sein Ministerium auch mehr „unbürokratisch und frühzeitig fördern“.
Ansagen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen. Aber der Ukrainekrieg und die zweite Amtszeit von US-Präsident Donald Trump verändern viel in Europa. Europäische Staaten werden im Jahr 2030 voraussichtlich 800 Milliarden Euro für Verteidigung ausgeben – fast eine Verdopplung im Vergleich zu 2024. Zudem soll das Geld effizienter ausgegeben werden.
Doch die Investitionen kommen nicht nur vom Staat. Private Investoren suchen Start-ups, denn deren Innovationen verändern die Kriegsführung, mit neuen Waffen wie Drohnen oder besserer Verfügbarkeit wichtiger Informationen im Gefechtsfeld. Und diese Start-ups finden Investoren inzwischen europaweit, wie exklusive Einblicke in die Branche zeigen, die das Handelsblatt in einer Übersichtskarte mit den 25 wichtigsten Start-ups zusammenfasst.