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Konflikt um App-Store-Regeln Spotify, Deezer, Epic Games: Kritiker von Apples App Store organisieren sich

Spotify und zwölf weitere Unternehmen haben sich im Konflikt um Apples App Store zusammengeschlossen. Sie kritisieren die Abgaben an Apple.
25.09.2020 - 11:04 Uhr Kommentieren
Die Plattform des Konzerns bittet Anbieter zur Kasse – die gehen dagegen vor. Quelle: AP
Apples App Store

Die Plattform des Konzerns bittet Anbieter zur Kasse – die gehen dagegen vor.

(Foto: AP)

Washington Kritiker der App-Store-Regeln von Apple haben sich in einer Organisation zusammengeschlossen. Unter den 13 ersten Mitgliedern der Koalition für App-Fairness sind unter anderem der Musikstreaming-Marktführer Spotify und sein Konkurrent Deezer, die Spielefirma Epic Games und der Verlegerverband European Publishers Council. Die am Donnerstag vorgestellte Koalition prangert speziell die Abgabe von 30 Prozent bei digitalen Inhalten und Abos an, die über die Apple-Plattform verkauft werden.

Außerdem fordern die Mitglieder, dass auch andere App Stores als der von Apple auf dem iPhone zugelassen werden und App-Anbieter dort auch auf andere Systeme zur Zahlungsabwicklung zurückgreifen können. Apple entgegnet auf solche Kritik stets, dass die Einschränkungen nötig seien, um für die Sicherheit der Nutzer zu sorgen – und mit der Abgabe der App-Store-Betrieb finanziert werde. Bei Abos sinken die Abgaben nach dem ersten Jahr auf 15 Prozent.

Einige Mitglieder der Koalition führen öffentliche Streitigkeiten mit Apple. So wirft Spotify dem iPhone-Konzern vor der EU-Kommission unfairen Wettbewerb vor – weil man einen Teil der Abo-Erlöse an ihn abgeben müsste, während er als Plattformbetreiber die gesamten Einnahmen von seinem Konkurrenzdienst Apple Music behalten könne. Epic Games, Macher des populären Onlinespiels „Fortnite“, sorgte erst kürzlich für Aufsehen mit dem Versuch, in einer Verletzung der App-Store-Regeln virtuelle Inhalte an Apple vorbei zu verkaufen. Apple verbannte daraufhin die App von der Plattform.

Mehr: So will Fortnite-Entwickler Tim Sweeney Apples „absolutes Monopol“ brechen.

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