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RFA, Isar Aerospace, HyimpulseWelche deutsche Raketenfirma startet zuerst?

Drei deutsche Raketenfirmen wollen 2023 erste Starts wagen. Eine Studie zeigt: Um Isar Aerospace herrscht zwar der größte Hype – das Start-up liegt aber nicht in allen Kategorien vorn.Larissa Holzki 07.02.2023 - 12:31 Uhr Artikel anhören

Die Trägerrakete der Rocket Factory Augsburg soll Ende des Jahres erstmals gestartet werden.

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Es ist ein Wettrennen in den Weltraum: Drei deutsche Raketen-Start-ups wollen in diesem Jahr erste Startversuche wagen. Eine neue Studie legt nahe – es gibt keinen klaren Favoriten.
Drei junge Raketenfirmen aus Süddeutschland liefern sich ein bemerkenswertes Rennen. Alle drei wollen dieses Jahr zum ersten Mal eine Rakete Richtung Weltraum schicken. Die Marktforschungsanalyse zeigt: Um Isar Aerospace aus München herrscht zwar der größte Hype, das Start-up liegt aber nicht in allen Kategorien vorn.

Raumfahrt: Um welche deutschen Start-ups geht es in der Studie?

Angetreten sind sie alle 2018, um sogenannte „Micro-Launcher“ zu bauen – kleine Trägerraketen, die Satelliten in den Weltraum bringen. Bei Isar Aerospace haben sich drei damalige Studenten der Technischen Universität in München zusammengeschlossen. Wettbewerber Rocket Factory Augsburg (RFA) ist aus dem Raumfahrtkonzern OHB hervorgegangen. Und Hyimpulse aus Neuenstadt am Kocher in Baden-Württemberg ist ein Spin-off des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR).

Warum sind Isar Aerospace, Rocket Factory Augsburg und Hyimpulse wichtig für Europa?

Die Raumfahrt gewinnt rasant an Bedeutung. Während Satelliten im Krieg in der Ukraine die Kommunikation sicherstellen, wollen Unternehmen wie Volkswagen damit die Navigation autonomer Fahrzeuge ermöglichen. Zugleich gehen Europa die Raketen aus, nachdem Russland eine Produktionsstätte in der Ukraine angegriffen und seine eigene Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof abgezogen hat. Die Souveränität beim Launchen von Satelliten ist ernsthaft in Gefahr.

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