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TelekommunikationNew York will nicht weiter gegen Fusion von T-Mobile und Sprint klagen

Vor wenigen Tagen erteilte ein US-Richter die Erlaubnis für die Fusion von T-Mobile und Sprint. Eine Berufung gegen die Entscheidung soll es nicht geben. 16.02.2020 - 21:49 Uhr

Die Fusion mit Sprint scheint näher zu rücken.

Foto: dpa

New York. Die Deutsche Telekom ist dem Zusammenschluss ihrer US-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint einen weiteren Schritt näher gekommen. Die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, erklärte am Sonntag, ihr Bundesstaat werde keine Berufung gegen die vor wenigen Tagen von einem US-Richter erteilte Genehmigung des Zusammenschlusses einlegen (Ankündigung im Original).

"Dafür hoffen wir, dass wir mit allen Parteien zusammenarbeiten können, um sicherzustellen, dass die Kunden gute Preise und Dienstleistungen bekommen", teilte James mit. Zudem sollte die Infrastruktur für Mobilfunk in New York ausgebaut werden, und es sollten gut bezahlte Jobs in dem Bundesstaat entstehen.

James hatte bislang den Widerstand gegen das milliardenschwere Vorhaben stellvertretend vorangetrieben. Nach der Genehmigung hatten mehrere Bundesstaaten Berufung gegen die Entscheidung angekündigt. Ob es dabei bleibt oder ob die Gegner des Vorhabens jetzt auf die Linie New Yorks einschwenken, war zunächst unklar.

Sollte keiner der Bundesstaaten Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen, müsste die T-Mobile dennoch zwei Hürden nehmen. Es steht noch eine richterliche Genehmigung zum sogennanten "Tunney Act" aus. Zudem steht noch die Zustimmung der Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen in Kalifornien, der California Public Utilities Commission, aus. 

Mehrere Bundesstaaten hatten bislang erklärt, sie fürchteten, dass eine Fusion der Nummern drei und vier des US-Mobilfunkmarkts zu höheren Preisen führen werde. Das US-Justizministerium hat den Zusammenschluss genehmigt, an die Erlaubnis aber Bedingungen wie den Verkauf von Konzernteilen und Mobilfunkfrequenzen geknüpft.

Auch die Branchenaufsicht Federal Communications Commission hatte grünes Licht gegeben.

Durch den Zusammenschluss soll ein Mobilfunkriese entstehen, der auf gut 130 Millionen Kunden und einen Jahresumsatz von rund 76 Milliarden Dollar kommt.

In den vergangenen Jahren war die geplante Fusion bereits zweimal gescheitert. Ursprünglich hatte die geplante Fusion, die per Aktientausch erfolgen soll, ein Volumen von 26 Milliarden Dollar. Im Zuge gestiegener Aktienkurse liegt das Volumen aber inzwischen bei 40 Milliarden Dollar.

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