Investment: Frühphasige Wagniskapitalgeber für Digital Health
In den vergangenen Jahren sind mehr Wagniskapitalgesellschaften aktiv geworden.
Foto: imago images/Westend61Düsseldorf. Die Fülle an Investoren wird zur Herausforderung für junge Unternehmen, die Wichtigsten für eine Finanzierungsrunde zu identifizieren. Gründer können ihre Chancen auf Wagniskapital maximieren, wenn sie die richtigen Geldgeber ansprechen. Handelsblatt Inside stellt Risikokapitalgeber aus Europa vor, die vor allem in frühe Finanzierungsrunden von Start-ups aus der digitalen Gesundheitswirtschaft einsteigen.
Milliarden-Fonds aus Paris
Schon länger im Geschäft ist Sofinnova Partners aus Paris. Laut dem Finanznachrichtendienst Bloomberg verwaltet der Wagniskapitalgeber rund drei Milliarden US-Dollar (2,8 Millionen Euro), die auf elf Fonds verteilt sind. Die Datenbank Crunchbase zeigt 284 getätigte Investment an, bei denen der Fokus auf Biotechnologie und elektronischen oder digitalen Medizintechnikgeräten liegt. Im Portfolio gelistet ist zum Beispiel Corevant Medical aus New York, das intelligente Beatmungsgeräte entwickelt und für den Vertrieb inzwischen mit dem Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers kooperiert. 125 Finanzierungsrunden hat Sofinnova Partners laut Crunchbase bislang angeführt.
Dreistelliger Millionenbetrag für Roboter und Apps
Ebenfalls aus Frankreich kommt das Unternehmen Kurma Partners, das laut Crunchbase 534 Millionen Euro in sechs Fonds verwaltet. Seit der Gründung 2010 tätigte der Risikokapitalgeber 93 Investitionen, 49 Finanzierungsrunden hat Kurma Partners angeführt - an neun Runden beteiligten sich die Pariser allein in diesem Jahr, wie die Datenbank ebenfalls ausweist.