KI-Chatbots: Alternativen zu ChatGPT
Die Diskussionen um die Einsatzmöglichkeiten von ChatGPT der US-Firma OpenAI in der Medizin werden derzeit breit geführt.
Foto: dpaDüsseldorf, Köln. Die Euphorie über die Möglichkeiten des Sprachmodells GPT ist derzeit groß. Im Rampenlicht steht ChatGPT der US-Firma OpenAI. Vor wenigen Tagen hat Microsoft ein Milliarden-Investment in OpenAI angekündigt. Auch in der Medizin sind viele Einsatzmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) von ChatGPT denkbar.
Von der Unterstützung in der Arzneimittelforschung, bei Diagnosen und medizinischer Dokumentation und nicht zuletzt als täglicher Ratgeber bei der Nutzung von Gesundheitsapps reichen die diskutierten Möglichkeiten. Allerdings wird schnell deutlich, dass bei vielen medizinischen Fragestellungen das allgemein verfügbare Wissen aus dem Internet, mit dem ChatGPT gefüttert ist, nicht ausreicht. Andere Unternehmen sind bei der Entwicklung ihrer Dienste weiter oder haben sogar bereits Produktpakete geschnürt.
Uniklinik Freiburg beauftragt deutsche Software-Firmen
Frederik Wenz ist Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor der Uniklinik Freiburg. Wenn es um das Sortieren von medizinischen Daten geht, kauft er lieber den regionalen Service der Firma averbis ein als auf GPT zu setzen. Die ebenfalls in Freiburg ansässige Firma hat eine Software entwickelt, die auf Natural Language Processing (NLP) und Machine Learning basiert. Den Krankenhausärzten gibt sie zum Beispiel Hinweise zu Arzneimittelwechselwirkungen.