Social Media: So beeinflusst ist die Informationssuche bei Depression
München. Jede sechste Person mit Depressionen wird durch soziale Medien motiviert, sich Hilfe zu suchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention am Dienstag veröffentlicht hat.
73 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass soziale Medien wenig Einfluss auf ihr Befinden hätten. 13 Prozent verwiesen auf positive Effekte. 15 Prozent berichteten von negativen Auswirkungen durch Social Media.
In der Veröffentlichung des „Deutschland-Barometer Depression“ widmet sich die Stiftung jedes Jahr einem Thema rund um die Erkrankung Depression. In diesem Jahr ging es darum, wo Betroffene online Informationen zu Depressionen suchen und welchen Einfluss soziale Medien haben. Befragt wurden 5196 erkrankte Personen zwischen 18 und 69 Jahren, sowie 103 Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren.
Bei den Ergebnissen zeichnen sich teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen ab. Auf die Frage, wo sich Menschen mit Depressionen über die Erkrankung informieren, landen zwar in allen Altersgruppen Suchmaschinen auf dem ersten Platz.