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  4. An den weiteren Teilen des Weltklimaberichts wird längst gearbeitet

Oliver GedenDieser Deutsche gestaltet den Weltklimabericht

Einer der Autoren des Weltklimaberichts ist der deutsche Wissenschaftler Oliver Geden. Die Arbeit für die Institution ist ehrenamtlich.Klaus Stratmann 10.08.2021 - 16:20 Uhr Artikel anhören

Der Berliner Wissenschaftler arbeitet am Weltklimabericht mit.

Foto: imago/Christian Thiel

Berlin. Es war der große Tag des IPCC: Am Montag präsentierte der Weltklimarat der UN seine Sicht auf den Zustand der Welt – auf die bevorstehenden Veränderungen und auf die Risiken für die Menschheit. Doch das war nur der erste Abschnitt eines insgesamt drei Teile umfassenden Sachstandsberichts.

An den Teilen zwei und drei wird längst gearbeitet – auch Oliver Geden trägt dazu bei. Geden, im Hauptberuf Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), ist Leitautor des dritten Abschnitts des IPCC-Sachstandsberichts, der im Frühjahr kommenden Jahres vorgestellt werden soll. Außerdem zählt er zum Kernautorenteam des Syntheseberichts, der im September 2022 den Schlusspunkt der Arbeiten setzen wird.

Geden gehört zu der großen, internationalen Schar von Wissenschaftlern, die ehrenamtlich für den Weltklimarat arbeiten. „Das ist sehr beanspruchend und zugleich eine Ehre“, sagt Geden dem Handelsblatt. Basis der Arbeit ist eine tiefe Analyse der veröffentlichten Fachliteratur, gepaart mit einem intensiven Austausch: Videokonferenzen über alle Zeitzonen hinweg, E-Mail-Wechsel, Diskussionen per Twitter und Telefonate bringen die Wissenschaftler Stück für Stück einem Ergebnis näher, das allerdings noch den Segen der Regierungen bekommen muss.

Denn der IPCC – die Abkürzung steht für „Intergovernmental Panel on Climate Change“ – ist keine autonome Forschungseinrichtung und auch keine Behörde; er ist eine zwischenstaatliche Institution, die für politische Entscheidungsträger den Stand der Forschung zum Klimawandel zusammenfasst.

Welche Maßnahmen bringen einen effizienten Klimaschutz?

Geden beschäftigt sich für den IPCC-Bericht inhaltlich mit den Instrumenten für einen effektiven Klimaschutz: Welche Mittel und Maßnahmen führen zu den größten Erfolgen bei der Reduktion von Emissionen in den einzelnen Sektoren – von Gebäuden bis hin zur Landwirtschaft. Er selbst befasst sich seit Langem intensiv mit Fragen der CO2-Entnahme aus der Atmosphäre und der Speicherung von CO2.

Neben Geden sind einige weitere deutsche Forscher maßgeblich an der Arbeit des IPCC beteiligt. Besonders hervorzuheben ist hierbei Hans-Otto Pörtner. Der Ökologe und Klimaforscher vom Alfred-Wegener-Institut ist Co-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe, die den zweiten Report erarbeitet.

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