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Gastbeitrag zu Change-ManagementWarum und woran so viele Veränderungen scheitern

Vollmundig wird angekündigt, halbherzig beschlossen und kopflos gemacht. Vom genialen Konzept kommt bei den Mitarbeitern nur eins an: „Irgendwas mit Digitalisierung. Wer weiß, wie viele dafür gehen müssen.“ 19.06.2018 - 16:17 Uhr Artikel anhören

Dieter Lederer ist Unternehmensberater, Organisationsentwickler und Veränderungsexperte mit einer Erfahrung aus mehr als 250 Change-Projekten. Sein Wissen über Unternehmensführung und -transformation vermittelt er zudem als Redner und Executive-Coach. Zu seinen Kunden zählen namhafte Konzerne, ambitionierte Mittelständler und preisgekrönte Startups.
(Foto: PR)

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Noch nie war Wandlungsfähigkeit für das Überleben von Unternehmen so wichtig wie heute. Digitalisierung, Globalisierung und demographische Entwicklung führen dazu, dass die Geschäftsmodelle vieler Branchen sich radikal verändern. „Unternehmen, die es nicht schaffen, mit den sich rapide verändernden Märkten Schritt zu halten, bleiben auf der Strecke“, findet unser Gastautor Dieter Lederer – Tendenz steigend. Wie gelingt es, diesen Trend umzukehren? Dieser Gastbeitrag, den der Veränderungsexperte für unser Businessnetzwerk Leader.In geschrieben hat, gibt Antworten.

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„Gehen ein CEO, ein CTO, ein CIO, ein CFO und ein CSO in Klausur …“, so könnte ein feiner Management-Witz beginnen, wenn die folgende Geschichte nicht so traurig wäre: Der Unternehmensgipfel zerbricht sich die Hirne, warum die neue Kollaborations-Toolsuite nicht funktionieren kann, die den Digitalisierungsstau endlich auflösen soll.

„Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?“, will der CSO wissen, der lieber verkauft als verändert. „Macht uns das nicht total unflexibel?“, sinniert der CEO. „Ist das der beste Weg?“, zweifelt der CFO wegen der Kosten, während dem CTO die Revolution sowieso nicht geheuer ist. Nur der CIO mimt den Fels in der Brandung der Bedenkenträger: „Wir haben alles am Start und wir brauchen es unbedingt, damit uns die Kunden nicht weglaufen!“

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