Hotel-Check: Europas vielleicht ungewöhnlichste Hotel-Neueröffnung des Jahres
Metz. Der Auftakt jedenfalls war schon mal sehr real: Unmittelbar nach der Eröffnung des Maison Heler tummelte sich dort die Spitze der französischen Gastronomie, um den besten Köchen des Guide Michelin zu huldigen. Für ein Haus, das mit seinem surrealen Charakter wirkt, jedenfalls ein sehr handfester Auftakt.
Andererseits gehört dieses Maison Heler zur internationalen Hilton-Gruppe, was einen Hinweis darauf gibt, dass das Thema Geldverdienen hier eher ein reales denn ein surreales sein dürfte.
Und was gibt es standesgemäßeres, als die ersten Tage als Luxushotel mit den Gästen des Guide Michelin verbringen zu dürfen – dessen Verleihungszeremonie für Frankreichs beste Köche noch immer einem zweitägigen Staatsakt gleichkommt?
Ungewöhnliche Architektur
Aber zurück zum Hotel: Dass auch dieses Hotel hoch hinaus will, ist ihm in jeder Hinsicht anzusehen – ganz besonders aber an der Spitze: Auf dem Dachgeschoss des modernen zehnstöckigen Gebäudes ist eine Nachbildung eines elsässischen Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert entstanden. Es wurde quasi, so drückt es der Architekt aus, von den neun eher ordinären Stockwerken aus dem Boden in die Höhe gepresst.