1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Dienstleister
  4. Netflix-Abo teilen: Wird Account-Sharing beim Streaming-Dienst bald teuer?

Netflix-Abo teilenWird Account-Sharing beim Streaming-Dienst bald teuer?

Viele Netflix-User sparen, indem sie ein Familien-Abo abschließen und das Passwort mit anderen teilen. Der Streaming-Dienst geht nicht dagegen vor. Das ändert sich bald. 19.10.2022 - 13:22 Uhr Artikel anhören

Netflix hat am 18. Oktober die Zahlen für das 3. Quartal bekannt gegeben.

Foto: dpa

Netflix-Nutzer müssen künftig dafür bezahlen, wenn sie ihr Abo-Passwort mit Freunden teilen. Ab Anfang 2023 macht der Streaming-Dienst das sogenannte Account-Sharing kostenpflichtig. „Wir haben einen durchdachten Ansatz zur Monetarisierung der gemeinsamen Nutzung von Konten entwickelt und werden beginnen, ihn ab Anfang 2023 breiter einzuführen“, heißt es dazu im dritten Quartalsbericht von Netflix.

In den Nutzungsbedingungen schreibt Netflix den Nutzer bereits vor, dass sie einen Account nur mit anderen Personen aus dem gleichen Haushalt teilen dürfen. Ein Haushalt sind demnach Menschen, die den Wohnort teilen – wer nicht zusammenlebt, darf seinen Account auch nicht teilen. Diese Regelung gilt zwar schon lange, wurde bislang aber nicht aktiv durchgesetzt.

Netflix: Für das Abo-Teilen soll ab 2023 eine Extragebühr fällig werden

Grund für die Kehrtwende beim Account-Sharing könnten die gesunkenen Zahlen der Netflix-Abonnenten zum Jahresanfang sein. Auch wenn die aktuelle Quartalsbilanz im Vergleich zum ersten und zweiten Quartal 2022 positiv ausfällt und Netflix einen Zuwachs an 2,4 Millionen neuen Abos verzeichnet.

In Südamerika hatte Netflix das Modell bereits in der Vergangenheit getestet und für jeden geteilten Account umgerechnet 2,99 US-Dollar Aufpreis berechnet. Dabei konnten Netflix-User, die sich den Account eines Abonnenten bisher ausgeliehen hatten, diesen in einen eigenen Account umwandeln, ohne dass die Watchlist und andere Personalisierungen verloren gingen.

Nach diesem Modell kann der eigentliche Netflix-Abonnent entscheiden, ob er für die ausgekoppelten Profile, sogenannte Unter-Accounts, weiterhin die Extragebühr übernimmt oder nicht.

Netflix-Abo: Durch „Profilexport“ soll neues Netflix-Konto einfach entstehen können

Durch die Funktion des „Profilexports“ kann auch ein komplett eigenes Netflix-Konto entstehen. Wer sich für diesen Weg entscheidet, besitzt dann ein eigenes Netflix-Abo, für das er die vollen Kosten trägt.

Ein ähnliches Modell ist laut Netflix-Mitteilung ab 2023 weltweit geplant. Offiziell gibt Netflix als Grund für die neue Funktion an, dass sich viele Personen genau das gewünscht hätten, denn wenn „Familien wachsen“ oder „Beziehungen enden“, sollte das Netflix-Konto davon möglichst unberührt bleiben.

Verwandte Themen
Netflix
Fernsehen

Mit Agenturmaterial.

Nadine Schobert
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt