Private Equity: Unruhe bei Triton? Langjährige Manager verlassen Finanzinvestor
Düsseldorf. Der deutsch-schwedische Finanzinvestor Triton Partners und mehrere langjährige Manager gehen getrennte Wege. Wie das Handelsblatt aus Insiderkreisen erfuhr, werden demnach mindestens fünf Angestellte das Unternehmen verlassen. Darunter ist auch ein Manager, gegen den Insider zuletzt schwere Vorwürfe erhoben.
Triton wollte sich nicht zu konkreten Personen äußern. Ein Sprecher teilte lediglich mit, dass der Finanzinvestor ein leistungsorientiertes Unternehmen sei, „das seine Teams aktiv managt“. Dass von den weltweit 400 Beschäftigten auch Mitarbeiter aus persönlichen oder beruflichen Gründen ausscheiden, sei normal. Die Fluktuation sei „wie erwartet“.
Seit das Handelsblatt im November über die angeblich problematische Firmenkultur berichtete, herrscht bei Triton Unruhe. Investoren forderten Aufklärung. Das im Februar 2023 gestartete Fundraising für den Fonds Triton VI ist Handelsblatt-Informationen zufolge bis Oktober verlängert.
Gründer und Chef Peder Prahl räumte Fehler im Umgang mit Mitarbeitern ein. Triton gab Untersuchungen der Vorwürfe in Auftrag. Nun liegen erste Ergebnisse vor.