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Flottenmanagement

Kaufprämien und Steuervorteile So werden elektrische Dienstwagen vom Staat gefördert

Wer auf einen elektrischen Dienstwagen umsteigt, ist dank Steuervorteilen nicht nur sauberer, sondern auch günstiger unterwegs. Diese Förderung bekommen E-Autos.
28.10.2020 - 15:43 Uhr Kommentieren
Elektroautos wie der VW ID.3 (oben) und ID.4 kommen in den Genuss von Kaufprämien und Steuervorteilen. Quelle: dpa
VW-Elektroautos im gläsernen Turm der Autostadt

Elektroautos wie der VW ID.3 (oben) und ID.4 kommen in den Genuss von Kaufprämien und Steuervorteilen.

(Foto: dpa)

Köln Die Kaufprämie zeigt Wirkung: Im September wurden in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 21.188 reine Elektro-Pkws neu zugelassen. Das entspricht einem Anteil von acht Prozent und einem Wachstum von 260 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Getrieben wird der Boom von privaten Autokäufern. Doch auch für Unternehmen war der Anreiz, auf E-Autos umzustellen, selten größer: Zahlreiche Förderungen machen ihnen den Wechsel schmackhaft.

So gilt der Umweltbonus, der mit dem Corona-Hilfsprogramm erhöht worden ist, auch für gewerbliche Käufer. Seit Juli beträgt er für reine Elektrofahrzeuge bis zu 9000 Euro. Noch relevanter für den Flottenmarkt, in dem viele Fahrzeuge geleast statt gekauft werden, ist die steuerliche Begünstigung von E-Autos: Seit Beginn des Jahres versteuern Angestellte den geldwerten Vorteil, der ihnen durch die private Nutzung eines rein elektrischen Dienstwagens entsteht, nur noch mit 0,25 statt wie zuvor mit 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises.

Die Obergrenze beim Kaufpreis liegt seit Juni statt bei 40.000 nun sogar bei 60.000 Euro. Wer ein noch teureres E-Auto wählt oder sich für einen Plug-in-Hybrid entscheidet, bezahlt 0,5 Prozent. Für Verbrenner beträgt der Anteil dagegen ein Prozent. E-Autofahrer können Modellrechnungen zufolge durch diese Regelung im Schnitt pro Jahr knapp tausend Euro einsparen.

Auch für den Arbeitgeber als Fahrzeughalter ergeben sich Einsparungen: Denn rein batteriebetriebene Fahrzeuge sind bis zum Jahr 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Für die Zeit danach ist die Kfz-Steuer nach aktuellem Stand noch zu 50 Prozent ermäßigt. Teuer werden dagegen Verbrenner, da sich die Kfz-Steuer ab dem kommenden Jahr stärker am CO2-Ausstoß orientiert.

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    Über die steuerlichen Effekte hinaus gelten E-Autos zudem als günstiger im laufenden Betrieb. Eine weitere gesetzliche Neuregelung könnte diesen Effekt noch verstärken: In diesem Monat hat der Bund einen höheren CO2-Preis beschlossen. Laut dem Bundesumweltministerium wird sich der Liter Diesel dadurch um 7,9 Cent verteuern. Die Mehreinnahmen in Milliardenhöhe sollen vollständig zur Senkung der Umlage für erneuerbare Energien verwendet werden. Ökostrom dürfte also günstiger werden.

    Gerade in Kleinunternehmen scheiterte das E-Auto als Flottenwagen häufig daran, dass Dienstwagenfahrer zu Hause in Mietwohnungen keine Ladeboxen installieren durften. Viele Vermieter duldeten den Einbau nicht. Doch das ist jetzt vorbei. Seit Mitte September haben E-Auto-Nutzer in Mehrfamilienhäusern einen Anspruch auf Einbau einer Ladestation in gemeinsam genutzten Tief- und Sammelgaragen. Dies hat der Bundestag entschieden. Für Bürger schießt der Bund für Kauf und Einbau privater Ladestationen zudem jeweils 900 Euro zu. Auch ein Blick in die Programme der Länder lohnt sich: So hat Nordrhein-Westfalen im Juni seine Förderhöchstgrenzen erhöht - auch Unternehmen profitieren davon.

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