Bierpreis-Streit: Bis zu 20 Cent mehr pro Flasche? Edeka streitet mit Braukonzern
Zunächst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. In dem Bericht ist sogar von einer vollständigen Auslistung die Rede, doch laut einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur geht es nur um niedrigere Bestellmengen.
Dem Bericht der Bild zufolge verlangte AB InBev bis zu 20 Cent mehr pro Flasche, die Edeka nicht akzeptieren wollte. Der Anstieg sei nicht durch höhere Produktionskosten zu rechtfertigen, sagte ein Edeka-Sprecher.
Allerdings werden die Regale in den Edeka-Märkten nicht sofort leerer sein: Vorhandene Vorräte verkaufen die Händler weiter. AB InBev wollte sich gegenüber der Bild nicht zum Preisstreit äußern.
Bei Preisverhandlungen zwischen Supermärkten und Lebensmittelkonzernen kommt es immer wieder zu sogenannten Auslistungen, mit denen die Händler den Druck auf die Produzenten erhöhen wollen. Edeka hatte etwa Produkte des Süßwaren- und Tiernahrungskonzerns Mars mehr als 18 Monate lang nicht verkauft. Erst Anfang 2024 kamen die Waren teilweise zurück in die Edeka-Regale.