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ButlersEinrichtungskette richtet sich neu aus

Nach Ende des Insolvenzverfahrens soll sich in den Filialen der Einrichtungskette Butlers einiges ändern. Das Ambiente soll hochwertiger werden, kündigt der Gründer an. Das Unternehmen sucht daneben neue Absatzkanäle. 03.01.2018 - 11:56 Uhr Artikel anhören

In Deutschland verfügt das Unternehmen nach etlichen Filialschließungen im Zuge des Insolvenzverfahrens noch über 74 Geschäfte.

Foto: dpa

Köln. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens richtet sich die Einrichtungskette Butlers neu aus. Das Ambiente in den Filialen soll hochwertiger werden, wie Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Josten im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ankündigte. Gleichzeitig sucht das Unternehmen neue Absatzkanäle.

„In einigen Jahren wollen wir die Hälfte des Umsatzes außerhalb unseres eigenen Filialnetzes erzielen“, kündigte der Unternehmer an. Dabei setzt die Einrichtungskette nicht nur auf den eigenen Online-Shop. Die Einrichtungskette verkauft ihre Produkte auch über Internet-Marktplätze wie Amazon und Ebay und über die Online-Auftritte verschiedener Handelsketten.

Doch auch im stationären Handel sucht Josten verstärkt nach Vertriebskooperationen. „Wir wollen Bausteines unseres Sortiments auch anderen Händlern anbieten“, sagte er. So sei Butlers inzwischen in 1000 Rewe-Märkten mit einem kleinen Regal voller Porzellanbecher vertreten. Auch in Kaufhäusern und Baumärkten kann sich Josten Geschirr oder Partyartikel seiner Marke vorstellen.

Deutliche Veränderungen soll es auch in den eigenen Filialen geben. „Unsere Filialen waren mit zu viel Ware überladen“, betonte Josten. Dabei will sich Butlers wieder auf Deko- und Tischaccessoires sowie Geschenkartikel konzentrieren. Der teure Ausflug in die Möbelwelt sei beendet.

In Deutschland verfügt das Unternehmen nach etlichen Filialschließungen im Zuge des Insolvenzverfahrens noch über 74 Geschäfte. Größer soll das Filialnetz Josten zufolge auch nicht mehr werden. Der Umsatz des Konzerns schrumpfte von 95 auf zuletzt 75 Millionen Euro jährlich. Doch will das Unternehmen in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.

dpa
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