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Deutsche Bahn GDL-Chef: Lokführer-Streiks werden „härter und länger“ als bisher

Der Tarifstreit mit der Deutschen Bahn ist verfahren. GDL-Chef Claus Weselsky droht dem Konzern mit massiven Streiks, möglicherweise in den Sommerferien.
17.06.2021 Update: 17.06.2021 - 14:24 Uhr 4 Kommentare
„Kommt kein Angebot, gehen wir in den Ausstand, so dass die Kunden der Bahn massive Einschränkungen spüren werden.“ Quelle: imago/Reiner Zensen
GDL-Chef Claus Weselsky

„Kommt kein Angebot, gehen wir in den Ausstand, so dass die Kunden der Bahn massive Einschränkungen spüren werden.“

(Foto: imago/Reiner Zensen)

Berlin Die Lokführergewerkschaft GDL kündigt einen massiven Arbeitskampf an. „Die Streiks werden härter und länger als in der Vergangenheit“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Donnerstag zu „T-Online“, ohne jedoch einen genauen Termin zu nennen. „Ich kann Streiks in den Sommerferien nicht ausschließen. Das kann nur die Bahn.“ Sie müsse ein Angebot auf den Tisch legen, das es verdiene, verhandelt zu werden. „Es liegt allein an der Bahn, Arbeitskampfmaßnahmen zu verhindern.“

Tausende Lokomotivführer und Zugbegleiter würden in den Streik eintreten, „weil sie die Nase voll haben von einer Geschäftsführung, die nur an sich denkt und die Schuld auf die Mitarbeiter abwälzen will“, sagte Weselsky. „Kommt kein Angebot, gehen wir in den Ausstand, so dass die Kunden der Bahn massive Einschränkungen spüren werden.“

Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte dem Handelsblatt: „Die DB ist bereit, sofort an den Verhandlungstisch zu kommen und eine Lösung zu finden.“ Sie forderte die GDL auf „sofort an den Verhandlungstisch zurückzukehren“. Eine Einigung bleibe möglich und sei eigentlich zum Greifen nahe. „Die Bahn hat fundierte Angebote gemacht“, betonte die Sprecherin.

Beide Seiten haben sich zuletzt gegenseitig für ein Scheitern der Tarifverhandlungen verantwortlich gemacht. Die GDL fordert Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst von rund 3,2 Prozent. Nach Lesart der Bahn summieren sich die gesamten Forderungen der Lokführer aber auf etwa das Dreifache davon.

Mehr: Lokführer-Gewerkschaft GDL kündigt Streik an – Im Tarifstreit geht es um mehr als nur Geld

  • rtr
  • jkn
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4 Kommentare zu "Deutsche Bahn: GDL-Chef: Lokführer-Streiks werden „härter und länger“ als bisher"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dieser Mann ist eine Frechheit in Person. Kein Wunder, das Gewerkschaften so einen schlechten Ruf haben. Gierig ohne Ende. Dabei hat die Bahn schon einiges für die Lokführer getan (Schichtwechsel per App z.B. Es liegt aber auch an der Politik, das solche Herren gesamt Deutschland auf der Nase rumtanzen dürfen. Da wundern sich die Grünen, warum man lieber Auto fährt.
    Ich würde mir wünschen, das er den Streik ausruft und keiner geht hin.

  • Ich denke auch das der Herr Weselsky aus dem Verkehr gezogen werden sollte. In diesen Krisenzeiten muß man auch mal auf die Allgemeinheit Rücksicht nehmen und seine Profil-neurose zurückstellen.
    Bescheidenheit würde aber auch dem Vorstand und leitenden Angestellten bei der Bahn gut anstehen.

  • IHR Artikel
    Laut Beschluss werden die Vorstände der Deutschen Bahn aufgefordert, etwa auf variable Vergütung und Sonderzahlungen für das Geschäftsjahr 2021 zu verzichten.
    Und haben Sie?

  • Dieser Herr gehört aus dem Verkehr gezogen. Die Bahn wird in diesen Coronazeiten massiv durch Steuermittel gestützt. Da sollten alle an einem Strang ziehen und dafür sorgen, dass die Kunden eine vernünftige Leistung geboten bekommen. Nach meinem Wissensstand soll doch die Bahn die innerdeutschen Flüge unnötig machen - so aber nicht.

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