Flugpreise: Rückzug von Ryanair und Co. – Was das für die Ticketpreise der Billigairlines heißt
Ein Bild aus vergangenen Tagen – mittlerweile steuert die irische Billigfluggesellschaft die Mainmetropole nicht mehr an.
Foto: imago images/Michael SchickFrankfurt. Es klingt gut für reisefreudige Bürgerinnen und Bürger rund um Nürnberg. Ryanair werde in diesem Winter am Airport der Stadt den „größten Flugplan aller Zeiten“ anbieten, warb der irische Billiganbieter am vergangenen Freitag. Ganz fixe Urlauber konnten bis Sonntag sogar Tickets für 24,99 Euro bekommen – einfache Strecke.
Wird in der Luftfahrt alles wieder wie vor der Pandemie? Können Flugreisende bald wieder Billigtickets ergattern? Die Sonderaktion in Nürnberg täuscht.
Die Schnäppchenjagd in der Luftfahrt wird vorerst deutlich schwieriger sein. Das liegt nicht nur an den gestiegenen Kosten für Treibstoff, Gebühren und zum Teil hohe Lohnabschlüsse, die die Fluggesellschaften an ihre Kunden weitergeben.
Ein weiterer Grund: Billigairlines haben ihr Angebot in den Pandemiejahren an einzelnen Flughäfen deutlich reduziert, teilweise haben sie sich komplett von bestimmten Airports zurückgezogen. Die Folgen dieser Entwicklungen lassen sich in einer Erhebung des Vergleichsportals Check24 ablesen.
Flugpreise bei Billig-Airlines höher als vor Coronakrise
Dessen Experten haben sich alle Buchungen zwischen Jahresbeginn und Ende August angeschaut, bei denen der Abflug in der Zeit vom 4. Oktober bis zum 5. November liegt. Die daraus errechneten Durchschnittspreise für Ziele in verschiedenen Ländern wurden mit den Werten aus dem Vorkrisenjahr 2019 verglichen.