Gastronomie: Diese Grafiken zeigen, welche Restaurants besonders leiden
Düsseldorf. Die deutsche Gastronomie befindet sich in einer historischen Krise. Erst mussten Restaurants und Kneipen während der Coronapandemie monatelang schließen. Umsätze und Beschäftigtenzahlen brachen ein. Dann kam die Inflation. Lebensmittel, Personal und Miete verteuerten sich für die Gastronomen ganz erheblich.
Zudem wurde zu Jahresanfang 2024 der Krisenrabatt bei der Mehrwertsteuer abgeschafft. Wer im Restaurant isst, muss wieder 19 statt sieben Prozent Steuern zahlen. Seitdem die Deutschen mehr bezahlen müssen, gehen sie seltener essen. Und sie gehen in andere Restaurants als früher.
Eine Folge: Die Insolvenzfälle nehmen deutlich zu. Sternekoch Alexander Herrmann, der vier Restaurants betreibt, sagt: „Für viele Betriebe in der Gastronomie geht es nicht ums Leben, sondern ums Überleben.“
Wie dramatisch ist die Multikrise? Welche Probleme wiegen am schwersten? Und gibt es Profiteure? Das Handelsblatt hat mit Gastronomen sowie Experten gesprochen und zeigt anhand von teilweise exklusiven Daten, wie es tatsächlich um die Branche steht.