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Milliardenpleite300 Millionen Euro-Darlehen von Signa Tochter werfen Fragen auf

Signa Development gewährte vor der Pleite offenbar zwei Darlehen. Gläubiger wollen erst nach der Insolvenz davon erfahren haben. Das Insolvenzverfahren der Signa Holding zieht sich.René Bender, Vinzenz Neumaier 26.01.2024 - 15:31 Uhr aktualisiert

Düsseldorf. Im Dickicht des Firmengeflechts von René Benkos Immobilienkonzern Signa sorgt ein Fluss von 300 Millionen Euro für Fragen und Diskussionen. Laut einem Bericht der „Financial Times“ (FT) vom Donnerstag hat die Tochterfirma Signa Development vor der Insolvenz mehr als 300 Millionen Euro an zwei Gesellschaften aus dem privaten Umfeld Benkos verliehen.

Wannn genau dies geschah, geht aus dem Bericht nicht hervor, allerdings legt er nahe, dass es um die Monate vor der Insolvenzanmeldung geht. 

Das Geld soll demnach in zwei Tranchen an die beinahe gleichlautenden Unternehmen Laura Finance Holding und Laura Holding geflossen sein. Beide Firmen stehen unter der Kontrolle der Laura Privatstiftung, die den Namen von René Benkos Tochter trägt. Gegründet hat Benko die Stiftung zusammen mit seiner Mutter Ingeborg, die diese weiterhin kontrolliert.

Die Verbindungen der Laura Privatstiftung mit Benkos Privatvermögen sind eng. Ihren Tochtergesellschaften gehören unter anderem Benkos Privatresidenz in Innsbruck und sein Winterdomizil Chalet N im Nobelskiort Oberlech am Arlberg.

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