Sekt: Wie man Deutschlands bestes Sektgut aufbaut
Gimmeldingen. „Was die in der Champagne machen, kann man hier in der Pfalz auch machen“, sagt Mathieu Kauffmann, der lange Kellerchef des französischen Champagnerhauses Bollinger war. Deswegen hat er sich mit den beiden deutschen Weingrößen Steffen und Sophie Christmann zusammengetan – und ein neues Sekthaus gegründet. Das hat mit dem Anspruch schon lange niemand in Deutschland mehr gemacht.
Denn der Einstieg in den Markt ist schwierig. Es braucht spezielles Know-how; wer gute Weine erzeugen kann, ist noch längst kein guter Sekterzeuger. Und es braucht Geduld und damit Geld. Bis ein hochwertiger Schaumwein marktreif ist, vergehen mitunter vier oder fünf Jahre. Wer in dem Geschäft als Neuling Erfolg haben will, steht also vor enormen Eintrittsbarrieren, obwohl der Markt überschaubar attraktiv ist. Wenn es drei so anerkannte Weinmacher jetzt aber doch versuchen – wie machen sie das?