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TupperwareUnternehmen soll nach Insolvenz in Europa zurückkommen

Ein französischer Unternehmer will das insolvente Unternehmen in Europa wiederbeleben. Sein Ziel: Noch bis zum Ende des Jahres soll Tupperware 100 Millionen Euro umsetzen.Felix Stippler 27.03.2025 - 10:20 Uhr Artikel anhören
Eine Mitarbeiterin in der Tupperware-Produktion: Das Unternehmen soll in Europa zurückkommen. Foto: AFP

Düsseldorf. Der französische Unternehmer Cédric Meston will Tupperware zurück nach Europa bringen. Auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn schrieb Meston: „Tupperware feiert ein Comeback in Europa!“ Er habe den französischen Ableger des Unternehmens gekauft, teilt der Unternehmer mit. Tupperware solle in fünf europäischen Ländern zurückkommen: Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien und Polen.

Die Produkte des Frischhaltebox-Herstellers werden demnach ab April wieder auf den Markt kommen. Sein Ziel als neuer Chef des Unternehmens sei es, 100 Millionen Euro Umsatz bis zum Ende des Jahres zu erreichen, kündigte Meston an.

Dabei soll Tupper wohl weiterhin auf das klassische Vertriebsmodell der „Tupperparty“ setzen. Doch die will der Franzose modernisieren. Konkrete Schritte dazu kündigte er nicht an.

Seinen Angaben zufolge übernimmt er das Unternehmen gemeinsam mit zwei Geschäftspartnern und in Partnerschaft mit dem derzeitigen Management.

In seinem Posting dankte Meston den „20.000 kulinarischen Beraterinnen und Beratern, die Wochen der Ungewissheit durchlebt und geduldig auf die Ankündigung gewartet haben“.

Unter dem Post kommentierte auch der französische Präsident Emmanuel Macron: „So viele Franzosen und Europäer haben Tupperware in ihrem Schrank – und in ihrem Herzen!“ Er wünsche Meston alles Gute für das Projekt.

Start-up Gründer und ehemaliger McKinsey-Berater

Meston hat unter anderem das französische Start-up Happyvore mitbegründet. Das Unternehmen hat sich inzwischen zu einem der führenden Anbieter von Fleischersatzprodukten in Frankreich entwickelt. Im Jahr 2021 wählte ihn das Magazin „Forbes“ als eine der 30 einflussreichsten Personen in Frankreich.

Seine Karriere begann er bei der Strategieberatung McKinsey. Seinem LinkedIn-Profil zufolge hat er neben Tupperware und Happyvore auch noch in einige andere Unternehmen investiert.

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Tupperware musste nach jahrelangen Problemen im September des vergangenen Jahres in den USA Insolvenz anmelden. Die deutsche Tochter folgte gleich darauf. Das Vertriebsmodell, auf das Meston in der „modernisierten“ Form weiter setzen will, hatte sich vom Erfolgsmodell zur Erschwernis gewandelt. Außerdem wuchs die Konkurrenz, vor allem im Onlinehandel, und nahm Tupperware Marktanteile ab.

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