Waterdrop: Geschmackswürfel für das Mineralwasser: Dieses Start-up will Nestlé und Danone Konkurrenz machen
Waterdrop, mit CEO Martin Murray, hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen.
Foto: WaterdropWien. Kaum ein etabliertes Geschäft ist vor findigen Gründern und renditesuchenden Investoren mehr sicher – nicht einmal ein so alltägliches wie die Versorgung der Verbraucher mit Trinkwasser. Der Salzburger Unternehmer Martin Murray (36) produziert und vertreibt mit seiner Wiener Firma Waterdrop Pulverwürfel, die mit Leitungswasser zu einem Getränk mit Aromen gemixt werden.
Obwohl es die Firma erst seit 2016 gibt, ist sie bereits mit Edeka und Rewe in Deutschland sowie weiteren Handelsketten in Frankreich und der Schweiz ins Geschäft gekommen. Für diese sind Pulverwürfel vor allem aus einem Grund interessant: Das riesige Angebot an Mineralwasser frisst Ladenfläche, und die Logistik der Flaschen ist teuer; Pulverwürfel dagegen sparen Platz, und die Warenrotation ist im Idealfall hoch.
Vor wenigen Monaten hat Murray zudem frisches Kapital erhalten, und im September ist die nächste Finanzierungsrunde geplant: „Wir wollen damit das Geschäft weiter skalieren und dann global ausrichten“, sagt der ehemalige Unternehmensberater Murray ganz im Stil des Start-up-Gründers. Zu den Finanzierungssummen will sich Murray nicht äußern, die Bewertung liege aber derzeit jenseits von 100 Millionen Euro. Die nächste Finanzierungsrunde könnte laut Murray mehrere Hundert Millionen Euro ausmachen.