19.01.2026 – 18:15 Uhr Patricia Hoffhaus














FedEx verfolgt seit 2023 einen mehrjährigen Umbau, um Kosten in Milliardenhöhe einzusparen. Dazu werden Flugzeuge stillgelegt, Standorte geschlossen und die zuvor getrennten Sparten Ground und Express zusammengelegt. „Wir haben unsere Wachstumsstrategie erfolgreich umgesetzt und den Umbau unseres Netzwerks vorangetrieben, während wir uns in einem sehr schwierigen externen Umfeld bewegten“, sagte Vorstandschef Raj Subramaniam. Die Sparmaßnahmen glichen ein rückläufiges Sendungsvolumen aus. Dies ist auf die seit neun Monaten schrumpfende US-Industrieproduktion zurückzuführen, da FedEx stark von Lieferungen zwischen Unternehmen abhängig ist. Während sich das Ergebnis im Express-Geschäft verbesserte, ging es in der Frachtsparte FedEx Freight zurück. Das Unternehmen begründete dies mit geringeren Sendungsmengen und höheren Löhnen.


Micron hat dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) eine überraschend hohe Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Quartal abgegeben. Der US-Speicherchip-Hersteller aus Boise im Bundesstaat Idaho verwies auf die hohe Nachfrage nach seinen HBM-Chips (High-Bandwidth Memory), die in KI-Hardware zum Einsatz kommen. Micron rechnet mit Erlösen von 18,7 Milliarden Dollar plus/minus 400 Millionen Dollar, wie er am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten LSEG-Daten zufolge im Schnitt mit 14,2 Milliarden Dollar gerechnet. Zudem rechnet Micron mit einem bereinigten Gewinn von 8,42 Dollar je Aktie, plus/minus 20 Cent. Analysten hatten LSEG-Daten zufolge mit 4,78 Dollar je Aktie gerechnet.
Die Micron-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 14 Prozent zu.

Im abgelaufenen vierten Quartal 2024/2025 stiegen die Erlöse den Angaben zufolge um zehn Prozent auf 6,19 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn lag mit 5,50 Dollar je Aktie ebenfalls über den Markterwartungen.


