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Hauptversammlung Porsche Holding SE schüttet Dividende in Vorjahreshöhe aus

Pläne für eine höhere Ausschüttung sind verworfen worden. Vorstandschef Pötsch verweist auf den starken Einfluss der Pandemie auf das erste Halbjahr.
02.10.2020 - 14:07 Uhr Kommentieren
Die Porsche SE hält 53,3 Prozent der Stimmrechte und 31,4 Prozent am gezeichneten Kapital der Volkswagen AG. Quelle: dpa
Porsche SE

Die Porsche SE hält 53,3 Prozent der Stimmrechte und 31,4 Prozent am gezeichneten Kapital der Volkswagen AG.

(Foto: dpa)

Stuttgart Die virtuelle Hauptversammlung der Porsche Holding SE, in der die Familien Porsche und Piëch ihre Beteiligung an Volkswagen bündeln, hat die Ausschüttung einer Dividende in Vorjahreshöhe von von 2,21 Euro je Vorzugsaktie und von 2,204 Euro je Stammaktie vorgeschlagen. Da die Familie Porsche alle Stammaktien hält, war die heutige Zustimmung der Aktionäre schon vorher klar. Die Eigentümerfamilie kassiert damit rund 335 Millionen Euro für das Jahr 2019.

Ursprüngliche Pläne für eine deutlich höhere Ausschüttung wurden im Sommer – vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie – verworfen. Der Vorstandschef der Porscheholding Hans Dieter Pötsch verwies in seiner Rede auf den starken Einfluss der Pandemie auf das erste Halbjahr 2020. Das Ergebnis rutschte mit 329 Millionen Euro ins Minus, gegenüber noch 2,4 Milliarden Euro positivem Ergebnis im Vorjahreshalbjahr.

Die Porsche SE hält 53,3 Prozent der Stimmrechte und 31,4 Prozent am gezeichneten Kapital der Volkswagen AG. Neben der wichtigsten Beteiligung hält die Holding außerdem 100 Prozent an der PTV Planung Transport Verkehr AG, einem weltweit führenden Anbieter von Software für die Verkehrsplanung und Transportlogistik.

Außerdem ist die Porsche SE an mehreren Technologieunternehmen in den USA und in Israel beteiligt. Zuletzt hat sich die Porsche SE im August mit der Beteiligung an der israelischen Aurora Labs ihr Venture-Portfolio weiter ausgebaut. Das Investment von rund 2,5 Millionen US-Dollar entspricht einem niedrigen einstelligen Kapitalanteil.

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    Die Technologie von Aurora Labs eignet sich insbesondere für effiziente und sichere Softwareaktualisierungen über eine Funkschnittstelle, sogenannte „Over-the-Air“-Updates. Bereits im Portfolio befinden sich die beiden 3D-Druck-Spezialisten Markforged (Massachusetts) und Seurat Technologies (Kalifornien), sowie die auf den Bereich der laserbasierten Objekterkennung spezialisierte AEVA Inc. aus Kalifornien.

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