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MobilitätsdienstleisterCarsharing-Angebot Share Now und Fahrdienstvermittler Free Now kündigen Partnerschaft an

Ab Ende Juli könne die Kurzzeitmiete eines Autos über die App von Free Now gebucht werden. Die Autobauer wollen mit dem Bündeln der Plattformen einen strategischen Schritt gehen. 12.07.2021 - 06:28 Uhr Artikel anhören

Kunden können sich künftig in einer App zwischen einem Taxi und dem Mietauto oder buchbaren Zweirädern entscheiden.

Foto: obs

Frankfurt. Der gemeinsame Mobilitätsdienstleister von BMW und Daimler „Now“ verzahnt zwei seiner Angebote besser. Das Carsharing-Angebot Share Now und der Taxi- und Fahrdienstvermittler Free Now kündigten am Montag eine Partnerschaft an.

Ab Ende Juli könne die Kurzzeitmiete eines Autos über die App von Free Now gebucht werden. In Deutschland gingen als erste Städte Frankfurt und Stuttgart an den Start. Auch in Frankreich, Spanien und Italien gebe es die technische Integration. Kunden können sich dann auf einer App zwischen einem Taxi und dem Mietauto oder buchbaren Zweirädern entscheiden.

Carsharing sei keine Konkurrenz zu anderen Verkehrsmitteln, sondern eine sinnvolle Ergänzung, erklärte Share-Now-Chef Olivier Reppert. „Jeder kann sich seinen eigenen Mobilitätsmix nach seinen individuellen Bedürfnissen zusammenstellen.“

Gemessen an der Anzahl aller buchbaren Fahrzeuge sei Free Now der Marktführer in Europa, erklärte Marc Berg. Das Bedürfnis, flexibel von A nach B zu kommen habe sich nach den Einschränkungen in der Corona-Pandemie noch verstärkt, ergänzte der Free-Now-Chef.

Die Plattform hat 50 Millionen Nutzer in mehr als 150 Städten in 16 Ländern. Share Now ist der größte europäische Anbieter von stationsunabhängigem Carsharing in 16 Metropolen mit rund 11.000 Fahrzeugen und drei Millionen Kunden.

BMW-Investmentmanager Rainer Feurer sagte, das Bündeln der Buchungsplattformen der beiden eigenständigen Mobilitätsangebote sei ein wesentlicher strategischer Schritt zum Ausbau der Marktposition in Europa. „Aus Aktionärs-Sicht unterstützen wir diesen Schritt voll und ganz“, pflichtete Gero Götzenberger bei, Strategiedirektor Mobilitätslösungen von Daimler Mobility.

rtr
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