Pharma: Aktie von Novo Nordisk steigt wegen neuer Umbaupläne
Düsseldorf. Der dänische Pharmahersteller Novo Nordisk reagiert mit einem Sparkurs und Stellenabbau auf den wachsenden Druck im Markt für Abnehmspritzen. Der Konzern war lange Zeit Vorreiter in dem Geschäft mit Arzneien gegen Fettleibigkeit, verliert aber zunehmend Marktanteile an Konkurrenten wie den US-Rivalen Eli Lilly.
Jetzt richtet Novo Nordisk seine gesamte Organisation neu aus. Bis Ende 2026 sollen 9000 Arbeitsplätze weltweit wegfallen, was rund elf Prozent der Belegschaft entspricht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Davon entfallen allein 5000 Stellen auf den Heimatmarkt Dänemark.
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Gleichzeitig hat der Konzern seine Gewinnprognose für 2025 zum dritten Mal gesenkt. Statt einer möglichen Steigerung um bis zu 27 Prozent, wie noch im Februar prognostiziert, rechnet Novo Nordisk währungsbereinigt nun nur noch mit einem operativen Gewinnzuwachs zwischen vier und zehn Prozent. Grund für die gesenkte Prognose sind einmalige Kosten von acht Milliarden Kronen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung.