Pläne fürs „Apple Car“: Ex-Opel-Chef Neumann: „Die Zulieferer sind schon super von Apple genervt“
Düsseldorf. Seit Jahren arbeitet der US-Technologiekonzern Apple an Plänen für den den Automarkt. Nachdem das „Projekt Titan“, wie die interne Bezeichnung lautet, lange stockte, gibt es nun Berichte, dass das kalifornische Unternehmen 2024 den Markteintritt plant. Ob als Hersteller oder Softwarezulieferer, ist bisher unklar.
Nachdem die etablierten Hersteller in der Elektromobilität bereits dem kalifornischen Pionier hinterherlaufen müssen, könnte nun ein weiterer Spieler mit besonderer Expertise in den Markt drängen, auch beim Zukunftsthema autonomes Fahren. Diesen Vorstoß sollten die Autokonzerne ernst nehmen, warnt Karl-Thomas Neumann.
Der frühere Opel-Chef kennt sich sowohl in der traditionellen Autobranche wie auch im Silicon Valley aus. Nach einer Station beim Elektro-Start-up Canoo (vormals Evelocity) in den USA ist er von Deutschland aus unter anderem als Investor tätig. Er sieht in Apple nicht den einzigen neuen Spieler, der den Markt aufmischen könnte.
Herr Neumann, bringt Apple jetzt tatsächlich ein Auto an den Start?
Das ist schon möglich, Apple arbeitet ja die ganze Zeit an dem Thema. Die Zulieferer sind bereits super genervt. Immer will Apple etwas von ihnen wissen oder haben. Auf der anderen Seite will der Konzern aber seine Pläne nicht verraten. Ich habe das mal selbst erlebt.