Rüstung: Panzer statt Züge – So stellt die Industrie ihre Produktion um
Düsseldorf, München. Der Druck ist enorm: US-Präsident Donald Trump stellt die Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine und den militärischen Beistand für Europa infrage. Schnellstmöglich will der wahrscheinliche künftige Kanzler Friedrich Merz (CDU) unabhängig von den USA werden und Deutschlands sowie Europas Verteidigungsfähigkeit erhöhen.
Rüstungsunternehmen rechnen mit zusätzlichen Aufträgen. Sie müssen ihre Produktionskapazitäten somit schneller ausweiten als geplant. Rheinmetall, KNDS, Hensoldt und Renk stellen ihre Abläufe bereits um und verhandeln mit Unternehmen aus der zivilen Produktionsbasis über Werksübernahmen – doch das deutsche Recht könnte den Ausbau der Produktionskapazitäten für die Rüstungsindustrie erschweren.