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Schutz der Fußball-WM 2022 Krauss-Maffei will katarischen Scheichs Flugabwehrpanzer verkaufen

Krauss-Maffei Wegmann will das Luftabwehrsystem Gepard nach Katar verkaufen. Der Wüstenstaat will damit die WM 2022 absichern. Beim Probeschießen ging einiges schief.
26.07.2020 - 09:04 Uhr
Das fast 50 Tonnen schwere Ungetüm stammt aus den Schlachtplänen für den Kalten Krieg und sollte im Ernstfall Nato-Panzer gegen russische Tiefflieger verteidigen. Quelle: imago/photothek
Flugabwehrpanzer Gepard

Das fast 50 Tonnen schwere Ungetüm stammt aus den Schlachtplänen für den Kalten Krieg und sollte im Ernstfall Nato-Panzer gegen russische Tiefflieger verteidigen.

(Foto: imago/photothek)

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Zug Der Panzer war feuerbereit, aber die Kamele standen noch im Weg. Es war Montag, der 29. Oktober 2018, als Hans Schommer zum ersten Mal sein Zielgebiet begutachtete. Tags zuvor im Morgengrauen aus München abgeflogen, standen Schommer und die anderen Söldner, wie sie sich nannten, in der katarischen Wüste. Auf dem Schießplatz Al-Galail, nahe der Grenze zu Saudi-Arabien, sollten sie im Auftrag des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) vorführen, wozu ein Gepard Flak-Panzer 1A2 fähig ist.

In der Bundeswehr hatte es Schommer bis zum Oberstleutnant gebracht. Dass dort, wo er bald die gewaltigen Maschinenkanonen des Gepard-Panzers testen sollte, Kamele, Schafe und Ziegen weideten, brachte den Ex-Offizier leicht aus dem Konzept. Es gebe einen Vertrag mit der Regierung, dass die Beduinen auf eigenes Risiko in dem Gebiet herumziehen durften, notierte Schommer später in einem Bericht. „Dieser Umstand liegt mir irgendwie auf dem Magen.“

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