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MedienRTL will offenbar bis zu 1000 Stellen abbauen

Die Sender der RTL-Gruppe leiden seit Jahren unter dem schwachen Werbemarkt und der Konkurrenz durch US-Streamingdienste wie Netflix. Laut einem Medienbericht folgen nun Konsequenzen. 01.12.2025 - 17:56 Uhr Artikel anhören
RTL-Logo: Der Kölner Sender schwächelt im Werbegeschäft. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Köln. Die TV-Sendergruppe RTL plant einem Bericht zufolge einen größeren Stellenabbau in Deutschland. Das zum Medienkonzern Bertelsmann gehörende Unternehmen wolle zwischen 800 und 1000 Beschäftigtenposten streichen, berichtete das Handelsblatt-Schwestermagazin „Wirtschaftswoche“ am Montag.

Die Pläne beträfen die gesamte Sendergruppe, zu der neben dem Stammhaus RTL unter anderem auch der Sender Vox, der Nachrichtensender n-tv und der Streamingdienst RTL+ gehören.

Die Sender leiden seit Jahren unter dem schwachen Werbemarkt und der Konkurrenz durch US-Streamingdienste wie Netflix.

Mehrere Teilbetriebe von RTL würden eingestellt, dort komme es zu betriebsbedingten Kündigungen. „Dem Vernehmen nach“ habe die Geschäftsleitung mit dem Betriebsrat einen Sozialplan für den Stellenabbau ausgehandelt, so der Bericht. Die Belegschaft soll am Dienstag informiert werden.

Eine Sprecherin sagte, sie könne solche Spekulationen grundsätzlich nicht kommentieren.

rtr
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