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Zeitschriftenverlag Gruner und Jahr macht im Corona-Jahr 2020 deutlich weniger Umsatz

Der Hamburger Verlag hat in der Corona-Pandemie weniger Anzeigen und Zeitschriften verkauft. Das Digitalgeschäft entwickle sich allerdings positiv, heißt es.
30.03.2021 - 14:17 Uhr Kommentieren
In der Corona-Pandemie sind die Werbeerlöse bei Gruner und Jahr zurückgegangen. Quelle: dpa
Zeitschriftenkiosk

In der Corona-Pandemie sind die Werbeerlöse bei Gruner und Jahr zurückgegangen.

(Foto: dpa)

Gütersloh, Hamburg Coronabedingte Rückgänge bei Werbung und Vertrieb haben den Umsatz des Hamburger Zeitschriftenverlags Gruner und Jahr im vergangenen Jahr geschmälert. Die Erlöse lagen 2020 bei rund 1,14 Milliarden Euro, wie der Mutterkonzern Bertelsmann am Dienstag in Gütersloh mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von gut 16 Prozent zum Vorjahr 2019 mit rund 1,36 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 30 Millionen Euro auf 127 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn wurden nicht gemacht.

Als Gründe für den Umsatzrückgang beim Verlag, der unter anderem die Marken „Stern“, „Brigitte“ und „Geo“ im Portfolio hat, nannte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe primär Corona-Effekte. Vor allem im ersten Halbjahr kämpfte der Medienmarkt in Deutschland mit ausbleibenden Werbeerlösen, weil in der Pandemie mit Vorsichtsregeln etwa Anzeigen storniert oder erst gar nicht gebucht wurden. Das machte sich bei Verlagen wie bei Rundfunksendern bemerkbar.

Zudem habe sich auch der Verkauf der Anteile am Verlag Motor Presse Stuttgart im Jahr 2019 auf die Umsatzzahlen und das Ergebnis im Jahr 2020 ausgewirkt, sagte Rabe. Der Konzernchef betonte zugleich, dass es Wachstum im Digitalen gegeben habe, dort auch bei Werbung.

Für 2021 zeigte sich Rabe zuversichtlich, dass nach einem ersten eher schwierigen Quartal bei den Werbemärkten sich die Lage wieder ändern und sich die Märkte im zweiten Quartal erholen könnten. Er schränkte zugleich ein, dass das aber vom weiteren Corona-Infektionsgeschehen und Lockdown-Maßnahmen abhängig sein wird.

Mehr: Bertelsmann macht operativen Rekordgewinn

  • dpa
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