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Früherer Seat-Chef Renault ernennt Luca de Meo zum neuen Vorstandschef

Der frühere Chef der spanischen VW-Tochter Seat tritt seinen Posten zum 1. Juli an. De Meo wurde bereits seit Wochen für den Job heiß gehandelt.
28.01.2020 Update: 28.01.2020 - 20:11 Uhr Kommentieren
Ab Juli soll der frühere Seat-Chef  Vorstandschef von Renault werden. Quelle: Reuters
Luca de Meo

Ab Juli soll der frühere Seat-Chef Vorstandschef von Renault werden.

(Foto: Reuters)

Paris Renault hat einen neuen Vorstandschef: Luca de Meo, der bisher Chef bei Seat war, übernimmt den Posten bei dem französischen Autobauer. Bei Seat ist er Anfang des Monats abgetreten, bei Renault soll er erst im Juli beginnen.

Schon lange war der 52-jährige Italiener im Gespräch, doch es gab Schwierigkeiten bei den Verhandlungen mit dem Seat-Mutterkonzern Volkswagen und der Wettbewerbsklausel. Offenbar sollte Meo zunächst zwei Jahre lang nicht für einen anderen Autohersteller arbeiten. Es gelang, die Zeit zu reduzieren.

De Meo war der Wunschkandidat, weil er den Automobilbereich bestens kennt. Er sei sehr aufgeschlossen, habe viel Humor und eine soziale Ader, heißt es in Spanien in der Branche. De Meo, der gut Französisch, Englisch und Deutsch spricht, hatte seine Karriere bei Renault begonnen, bevor er zu Toyota und Fiat ging. Der Manager, der auf die Elitehochschule Bocconi in Mailand ging, begann 2009 bei Volkswagen und übernahm 2015 den Chefposten bei Seat.

In vier Jahren ist es ihm gelungen, die spanische Marke aus den roten Zahlen zu bringen. Bei seinem Antritt hatte er angekündigt: „Wir werden den Stolz von Seat wiederfinden.“ Er hat die Marke mit neuen Modellen verjüngt.

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    Bei Renault warten große Baustellen auf ihn, die Verzögerung des Amtsantritts ist problematisch. Seit dem Abtritt des ehemaligen Renault-Nissan-Chefs Carlos Ghosn, der 2018 in Japan verhaftet wurde, kehrt keine Ruhe ein. Die finanzielle Situation hat sich verschlechtert und de Meo muss schnell strategische Entscheidungen über Modelle und Plattformen fällen. Der Mailänder hat den Ruf sehr diplomatisch zu sein, was ihm nicht nur bei Renault, sondern vor allem in den Verhandlungen mit dem Partner Nissan helfen dürfte.

    Mehr: Ghosn attackiert Nissan und japanische Justiz: „Ich war eine Geisel“. Das Verfahren in Japan sei „politisch gesteuert und korrupt“.

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