1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Management
  4. Klaus Kleinfeld bekommt 50 Millionen Dollar von Arconic

Klaus KleinfeldArconic versüßt Ex-CEO den Abschied mit 50 Millionen Dollar

Im April war Klaus Kleinfeld nach monatelangem Machtkampf von seinem Chefposten beim Metallkonzern Arconic zurückgetreten. Auslöser war ein dubioser Brief. Jetzt vergolden die Amerikaner ihm seinen Abschied. 21.09.2017 - 14:40 Uhr Artikel anhören

Ex-Siemens-, Ex-Alcoa- und inzwischen auch Ex-Arconic-Vorstand.

Foto: AFP

Düsseldorf. Der US-Metallkonzern Arconic zahlt an seinen Ex-Chef Klaus Kleinfeld zum Abschied über 50 Millionen Dollar. Eine entsprechende Trennungsvereinbarung hätten Arconic und Kleinfeld am 31. Juli geschlossen, das meldet heute das „Manager Magazin“ vorab unter Berufung auf Arconic-Berichte an die US-Börsenaufsicht SEC.

Im Einzelnen erhält Kleinfeld dem Bericht zufolge eine Abfindung über fünf Millionen Dollar in bar sowie einen 37-Prozent-Anteil am Jahresbonus für 2017 (mindestens aber eine Million Dollar). Darüber hinaus werde ihm Arconic seine Pensionsansprüche über 19 Millionen Dollar und seine über die vergangenen Jahre aufgelaufenen Aktienvergütungen von mehr als 30 Millionen Dollar voll auszahlen.

Kleinfeld war im April nach monatelangem Machtkampf mit dem aktivistischen US-Hedge-Fonds Elliott zurückgetreten. Auslöser war ein Brief Kleinfelds an Elliott-Chef Paul Singer mit seltsamen Anspielungen über dessen Besuch in Deutschland während der Fußball-WM 2006. Daraufhin verlor Kleinfeld den Rückhalt im Arconic-Verwaltungsrat. Dieser brandmarkte den Brief als „schlechtes Urteilsvermögen“.

Gefeuerter Arconic-Chef Klaus Kleinfeld

Mit dem Mut der Verzweiflung

In der Vereinbarung zwischen Arconic und Kleinfeld wird festgehalten, die Trennung sei „nicht aus wichtigem Grund“ erfolgt. Es können also keine Vorwürfe gegen Kleinfeld geltend gemacht werden, und er erhält seine Ansprüche in voller Höhe ausbezahlt.

Kleinfeld (60) war Vorstandchef bei Siemens zwischen 2005 und 2007, bis ihm der Aufsichtsrat während der Aufdeckung einer Korruptionsaffäre im Unternehmen eine vorzeitige Vertragsverlängerung verweigerte, woraufhin Kleinfeld zurücktrat. Von Mai 2008 bis November 2016 war er CEO des US-Aluminiumkonzerns Alcoa. Nach dessen Aufspaltung führte er, bis zu seiner Entlassung im April 2017, den Metallkonzern Arconic.

fgh
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt