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ZeitmanagementDie Morgenroutinen erfolgreicher Manager – und was sich von ihnen lernen lässt

Corona hat viele Tagesabläufe auf den Kopf gestellt – und damit auch viele Gewohnheiten. Fünf Topmanager verraten, wie sie ihren Morgen in Pandemiezeiten strukturieren.Lazar Backovic 28.05.2021 - 04:00 Uhr Artikel anhören

Nicht allein die Uhrzeit ist beim Aufstehen entscheidend – es geht auch darum, danach das Richtige zu tun.

Foto: Thomas Kuhlenbeck

  • Die Zeiten, in denen Manager mit Schlafmangel prahlten, sind vorbei. Inzwischen geht es ihnen darum, fit und gut gelaunt in den Tag zu starten – erst recht in Corona-Zeiten.
  • Das Handelsblatt hat mit fünf Führungskräften über ihre morgendlichen Routinen gesprochen. Die Übersicht zeigt, welche Motivationshäppchen erfolgreiche Menschen nutzen, um ihrem Morgen Struktur zu geben – und was sich daraus lernen lässt.
  • „Ein guter Morgen beginnt am Abend zuvor“, sagt Arianna Huffington. Im Interview erklärt die Medienunternehmerin und Schlafexpertin, warum sie morgens nicht direkt aufs Handy schaut – und weshalb Manager durch die Pandemie gestresster sind.

Wo man Adidas-Chef Kasper Rorsted morgens um sechs Uhr trifft? Im Parkhaus. Pandemiebedingt ist bei Adidas das firmeneigene Fitnessstudio dicht. Und so rennt der Topmanager morgens die Treppen des Firmen-Parkhauses in Herzogenaurach rauf und runter, macht Kraftübungen an den Stufen oder sprintet auf den leer gefegten Parkdecks hin und her. Zuvor hat er sich bereits gegen 5:30 Uhr auf sein Rennrad geschwungen, um durch den fränkischen Morgennebel zu strampeln.

Wer jetzt denkt: Härter geht es nicht, der kennt Tim Holts morgendlichen Ablauf nicht. Holt ist 51 und lebt als Vorstand von Siemens Energy in Orlando, Florida. Seit der Pandemie steht der Manager mindestens einmal pro Woche um halb zwei in der Nacht auf, um Telefon- oder Videokonferenzen mit Geschäftspartnern in Europa oder Asien wahrzunehmen.

„Vor Corona“, sagt der Manager, „hätte ich die Flüge zu diesen Terminen genutzt, um etwas mehr Schlaf zu bekommen.“ Nun startet Holt an einigen Tagen mit einem Jetlag-Gefühl, ohne je einen Flieger betreten zu haben. Die Pandemie macht‘s möglich.

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