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Start-up Tier-Gründer Lawrence Leuschner gründet eigenen Nachhaltigkeitsfonds

Der Gründer des deutschen E-Scooter-Verleihers investiert in nachhaltige Start-ups. Das Geld dafür kommt aus den Renditen seiner Tier-Anteile.
15.07.2020 - 15:26 Uhr Kommentieren
Verlässt der Tier-Gründer das Start-up, fließen die Erträge seiner Anteile in Blue Impact. Quelle: TIER
Lawrence Leuschner

Verlässt der Tier-Gründer das Start-up, fließen die Erträge seiner Anteile in Blue Impact.

(Foto: TIER)

Düsseldorf Auch wenn E-Scooter nicht wirklich zu den nachhaltigsten Mobilitätsangeboten zählen – für Tier-Gründer Lawrence Leuschner spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Das will der 38-Jährige nun mit seinem neuen Fonds „Blue Impact“ zum Ausdruck bringen, den der umtriebige Unternehmer gegründet hat.

„Wir sprechen oft darüber, wie wichtig Nachhaltigkeit für uns ist. Mit dem Fonds wollen wir auch einen realen und sichtbaren Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaft leisten“, sagt Leuschner dem Handelsblatt.

Die Idee hinter Blue Impact ähnelt einer Stiftung: Der Tier-Gründer gibt die Renditen aus seinen Anteilen am E-Scooter-Start-up an den Fonds weiter. Dieser wiederum investiert in Start-ups, die sich mit nachhaltigen Lösungen für Umwelt, Ernährung und Gesundheit befassen. Zuletzt hat der Fonds zum Beispiel in das Start-up Planetly investiert, das digitale Tools entwickelt, um CO2-Emissionen zu berechnen und auszugleichen. Auch Co-Gründer Matthias Laug parkt seine Renditen bei Blue Impact.

Gewinne schreibt Tier allerdings wie alle anderen E-Scooter-Unternehmen noch nicht. Die Investitionen stemmt Leuschner daher bislang aus seinem Privatvermögen. Derzeit investiert er kleinere bis mittlere fünfstellige Beträge. Langfristig aber solle der Einfluss von Blue Impact größer werden.

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    Dafür könnte auch ein möglicher Exit von Leuschner sorgen. Sollte der Gründer nämlich Tier irgendwann verlassen, fließen die Erträge aus dem Verkauf seiner Tier-Anteile vollständig in Blue Impact. „Mein unternehmerischer Fokus liegt derzeit natürlich auf dem weiteren Aufbau von Tier. In meiner freien Zeit widme ich mich den Projekten von Blue Impact, wo meine Anteile auch schon eingeflossen sind“, sagt Leuschner, der sich langfristig vorstellen könnte, als Investor aufzutreten. Denn „wenn Tier einmal verkauft wird, möchte ich damit vermehrt in Impact-Start-ups investieren.“

    Mehr: Uber, Lyft und Co. müssen ihre Strategien korrigieren. Vielen Anbietern droht die Pleite.

    • rty
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