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SchwellenlandBrasilien schlittert in die Krise – die Börse feiert

Vom einstigen Boom ist nicht viel übrig: Brasilien steuert auf eine Wirtschaftskrise zu. Trotzdem legt die Börse seit einigen Wochen zu. Das hat weniger mit Vorfreude auf die WM zu tun, sondern mit einem anderen Datum.Alexander Busch und Jörg Hackhausen 23.05.2014 - 10:43 Uhr Artikel anhören

São Paulo: Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in der Mega-City besonders groß.

Foto: Handelsblatt

São Paulo, Köln. Als Mark Mobius in diesem Jahr zum Karneval nach Rio reiste, wunderte er sich. Nicht über die leicht bekleideten Tänzerinnen oder die Menschenmassen auf den Straßen. Dem US-Investor fiel ein Trupp von Straßenkehrern in orangen Overalls auf, die mitten im ganzen Trubel ihre Arbeit niederlegten. Sie hielten den Zeitpunkt für günstig, für höhere Löhne zu streiken, als ihre Arbeitskraft am nötigsten gebraucht wurde.

Diese unscheinbare Episode verrät nicht nur etwas über die Cleverness von Straßenkehrern, sondern über den Unmut in der Bevölkerung Brasiliens. Weniger harmlos brach dieser zuletzt in gewaltsamen Protesten gegen Korruption, Kriminalität oder höhere Ticketpreise für Busfahrten hervor. Nur wenige Wochen vor der Fußball-WM herrscht nicht nur Feierlaune. Die Menschen spüren, dass ihr Land in der Krise steckt und der erhoffte Wohlstand nicht bei ihnen ankommt. Und das ist es auch, warum Fondsmanager Mobius, einer der bekanntesten Experten für Schwellenländer, beunruhigt ist.

„Brasilien hat in den letzten Jahren mit vollen Händen Geld ausgegeben – leider ohne dadurch nennenswertes Wachstum herbeizuführen“, schreibt Mobius in seinem Blog. Er kritisiert, dass viel Geld in Mammutprojekte geflossen ist, nicht nur in die Fußball-WM in diesem Sommer oder die Olympischen Spiele 2016, sondern auch in teure Investitionen der staatlichen Ölgesellschaft. Gleichzeitig sei zu wenig für die Bedürfnisse der jungen Bevölkerung getan worden. Mobius fürchtet, dass Brasilien „auf eine Rezession zusteuern könnte“.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028
2013Kanada1,8 Billionen Dollar2028Kanada3,7 Billionen DollarQuelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt
2013Italien2,1 Billionen Dollar2028Mexiko3,7 Billionen Dollar
2013Russland2,1 Billionen Dollar2028Russland4,1 Billionen Dollar
2013Brasilien2,2 Billionen Dollar2028Großbritannien4,3 Billionen Dollar
2013Großbritannien2,65 Billionen Dollar2028Deutschland4,3 Billionen Dollar
2013Frankreich2,7 Billionen Dollar2028Brasilien5,1 Billionen Dollar
2013Deutschland3,6 Billionen Dollar2028Japan6,4 Billionen Dollar
2013Japan5 Billionen Dollar2028Indien6,6 Billionen Dollar
2013China8,9 Billionen Dollar2028USA32,2 Billionen Dollar
2013USA16,7 Billionen Dollar2028China33,5 Billionen Dollar

Die Ratingagentur Standard & Poor's verpasste der Regierung kürzlich einen Denkzettel, indem sie die Kreditwürdigkeit Brasiliens herunterstufte. Die Note für die Bonität wurde von „BBB“ auf „BBB-“ gesenkt und liegt damit nur noch eine Stufe vor dem sogenannten Ramschniveau, ab dem Anlagen als spekulativ gelten. S&P begründete die Herabstufung mit bestehenden Haushaltsrisiken und dem niedrigen Wirtschaftswachstum. Zwischen den Zeilen kommt aber auch das mangelnde Vertrauen in die Regierung unter Dilma Rousseff zum Ausdruck, die lieber eine dirigistische Wirtschaftspolitik betreibt, als die Privatwirtschaft zu fördern.

Rousseff wurde 2010 ins Präsidentenamt gewählt – mit mehr als 50 Prozent der Stimmen und verbunden mit großen Hoffnungen. Am Anfang der Regierungszeit stieg die Zustimmung sogar auf mehr als 70 Prozent. Doch inzwischen ist die Präsidentin nicht mehr so unumstritten. Das liegt vor allem am schwachen Zustand der Wirtschaft.

Brasiliens Wirtschaft auf einen Blick
Brasilien ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von 2,24 Billionen (Angaben für 2013) US-Dollar die siebgrößte Volkswirtschaft der Welt.
203 Millionen
Wichtigste Exportgüter Brasiliens sind Rohstoffe (Eisenerz, Kupfer, Öl) und landwirtschaftliche Erzeugnisse (Sojabohnen,  Kaffee, Zucker).
Aus dem Ausland führt das Land vor allem Autos und Autoteile sowie Maschinen ein.
2013 lag das Defizit im brasilianischen Staatshaushalt bei 3,3 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Gesamtverschuldung liegt bei 66  Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland liegt sie bei etwa 80 Prozent.

Höchstens zwei Prozent wird Brasilien dieses Jahr wachsen. Die Inflation bewegt sich mit 6,5 Prozent am oberen Limit der Zielvorgabe, angetrieben von einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise sowie kräftigen Lohnsteigerungen. Zugleich halten sich die Konsumenten zurück. Die Stimmung unter den Unternehmern ist schlecht. Für 2015 erwarten Ökonomen keine grundsätzliche Besserung.

Kurz: Derzeit lässt sich aus der wirtschaftlicher Perspektive – bis auf die anhaltend hohe Beschäftigung – wenig finden, was Rousseff vorweisen könnte. Im Oktober steht steht nächste Präsidentschaftswahl an. Wie wichtig dieses Datum für für die Wirtschaft des Landes ist, lässt sich jetzt schon an den Börsenkursen ablesen.

Die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt
Norwegen (Vorjahr: 6.)
Dänemark (Vorjahr: 12.)
Vereinigte Arabische Emirate (Vorjahr: 8.)
Kanada (Vorjahr: 7.)
Deutschland (Vorjahr: 9.)
Schweden (Vorjahr: 4.)
Hong Kong (Vorjahr: 3.)
Singapur (Vorjahr: 5.)
Schweiz (Vorjahr: 2.)
USA (Vorjahr: 1.)
IMD World Competitiveness Ranking 2014

Erst war es nur ein Verdacht, doch inzwischen scheint es sich zu bestätigen: Je schlechter Dilma Rousseff in den Wahlumfragen abschneidet desto besser entwickelt sich die Börse. Seit etwa Mitte März sinken langsam, aber stetig die Chancen einer Wiederwahl der bei der Wirtschaft unbeliebten Präsidentin – gleichzeitig legte der Leitindex der Börse in São Paulo seitdem um 18 Prozent zu. Die Bovespa hat ihre zweistelligen Verluste damit seit Jahresbeginn wieder ausgeglichen und könnte auch im 12-Monats-Rückblick bald positiv abschneiden.

Die Orderzahlen bestätigen die Korrelation zwischen den Wahlprognosen und der Börsenstimmung: Als Ende April Agenturen meldeten, dass die Präsidentin in einer Wahlumfrage erneut an Popularität verloren habe, erlebte die Börse in der Minute danach einen historischen Orderrekord.

Auch die Kursanstiege einzelner Aktien deuten auf wachsende Hoffnungen hin, dass die Präsidentin abgewählt wird: Denn die Aktien der staatlich kontrollierten Energiekonzerne Petrobras und Eletrobras sowie der privaten Banken haben stark gewonnen. Bei allen diesen Unternehmen hat die Regierung massiv in die Geschäfte eingegriffen. Petrobras (30 Prozent Kursgewinn in drei Monaten) etwa fährt wegen der staatlich verordneten niedrigen Treibstoffpreise monatlich wachsende Millionenverluste ein.

Proteste in Brasilien richten sich auch gegen den Weltfußballverband FIFA.

Foto: dpa

Auch dem Stromkonzern Eletrobras (+43 Prozent) hat die Regierung mit Tarifvorgaben die Bilanzen vermiest. Die privaten Banken wie ItauUnibanco (+18 Prozent) oder Bradesco (+23 Prozent) rügte Präsidentin Rousseff mehrfach wegen ihrer hohen Zinsspreads. Die Hoffnung der Wirtschaft ist jetzt, dass ein Nachfolger Rousseffs ab 2015 den dirigistischen Kurs aus Brasília stoppen wird.

Doch die Euphorie der Investoren könnte schnell wieder umschlagen: Auch wenn die Popularität der Präsidentin gelitten hat, noch ist sie weiterhin die Favoritin. Rousseff kommt in Umfragen auf 38 Prozent der Wählerstimmen. Ein starker Herausforderer ist nicht in Sicht. Der führende Oppositionskandidat kommt derzeit auf 20 Prozent.

Die Fußballweltmeisterschaft dürfte der Wirtschaft kaum Impulse geben. „Für eine spürbare Belebung der brasilianischen Konjunktur gibt es trotz der bevorstehenden Weltmeisterschaft kaum Anzeichen“, sagt Chefmarktstratege Klaus Schrüfer von Santander Asset Management. Die Mischung aus ausbleibenden Reformen und hartnäckig hoher Inflation verhindere einen nachhaltigen Aufschwung.

Fußballstadien Brasilien
Als das Maracanã-Stadion 1950 fertig wurde, passten 200.000 Zuschauer in die Arena. Zur WM-2014 wird das Fassungsvermögen der Arena auf 77.000 Plätze reduziert. Damit aber bleibt es immer noch das größte Stadion Brasiliens.
Das Stadion im Stadtteil Itaquerão soll 65.000 Zuschauern Platz bieten. Nach der WM wird das Stadion die Heimstätte vom Lokalclub Corinthians Paulista.
Die Stadt bekommt zur WM das neue Fonte-Nova-Stadion mit 56.500 Plätzen.
Das Stadion Pernambuco wird neu gebaut. Es soll 180 Millionen Euro kosten und 44.000 Zuschauern Platz bieten.
Lange rührte sich auf der Baustelle des River Bank Stadions gar nichts. Der Verein Internacional stritt mit dem Bauunternehmen. Inzwischen haben die Arbeiten begonnen. Das Stadion wird modernisiert. Es soll bei der WM 50.300 Zuschauern Platz bieten.
Der Neubau in der ostbrasilianischen Stadt Natal wird voraussichtlich 400 Millionen Real (149 Millionen Euro) kosten. Die „Dünen-Arena“ entsteht auf dem Gelände des gesprengten Machadão-Stadions und wird bei der WM 2014 rund 42.000 Zuschauern Platz bieten. Die Fertigstellung soll 2013 erfolgen.
Auch hier wurde ein altes Stadion abgerissen, um einem neuen Platz zu machen. Die Amazônia-Arena ist im Rahmen eines neuen Sportparks mit Sambadrom, Schwimmhalle, Leichtathletikanlagen und weiteren Sporthallen geplant. Der Name des neuen Stadions leitet sich aus der unmittelbaren Nähe der Stadt Manaus zum tropischen Regenwald des Amazonas-Gebietes ab. Rund 43.000 Zuschauer sollen in dem neuen Stadion Platz finden, dessen Baukosten bei 533 Millionen Real (rund 200 Millionen Euro) liegen. Mit der Fertigstellung wird 2013 gerechnet.
Das 1973 erbaute Estádio Governador Plácido Castelo, besser bekannt unter dem Namen Castelão, wurde vollkommen umgebaut und bietet nun bis zu 64.846 Zuschauern Platz. Die Umbaumaßnahmen sind bereits abgeschlossen und so steht das Stadion für den Confederations Cup in diesem Jahr bereits zur Verfügung. Der Umbau des Stadions hat 486 Millionen Real (180 Millionen Euro) gekostet. (Foto vom Dezember 2012)
Diese neue Fußballarena wird auf dem Grundstück des inzwischen abgerissenen Verdão-Stadions gebaut. Nach der WM 2014 kann das Stadion auch als Mehrzweckarena genutzt werden. Das Baukastenprinzip ermöglicht eine nachträgliche Verkleinerung bei geringer Auslastung. Während der WM 2014 sollen hier knapp 43.000 Fans Platz finden. Das Stadion soll bis 2014 fertig werden und kostet 597 Millionen Real (222 Millionen Euro).
Das Mineirão-Stadion in Belo Horizonte wurde im Dezember im Beisein der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff eingeweiht. Allerdings ging es beim Eröffnungsspiel Anfang Februar drunter und drüber. Das Stadion verfügt über 66.800 Plätze. Sechs WM-Partien werden dort ausgetragen, einschließlich einer Halbfinalpaarung.
Das alte Estádio Mané Garrincha, das inzwischen fast vollständig abgerissen wurde, macht Platz für eine Arena, die über eine neue Fassade, eine Dachkonstruktion aus Metall, neue Tribünen sowie eine abgesenkte Spielfläche verfügen wird. Das 1974 erbaute Nationalstadion wird umfassend umgebaut, wobei die Sitzplatzanzahl von 42.200 auf über 70.000 erhöht wird. Der Umbau ist mit 671 Millionen Real (250 Millionen Euro) recht kostenintensiv und soll im April 2013 abgeschlossen werden. Hier werden auch einige Fußballpartien der Olympischen Sommerspiele sowie das Eröffnungsspiel des Confederations Cup ausgetragen.
Die Baixada-Arena in Curitiba wurde bereits 1914 erbaut und zählt zu den kleineren WM-Spielstätten in Brasilien. Die Arena mit ehemals 28.272 Plätzen wurde zwar zwischen 1997 und 1999 komplett neu errichtet, doch für die anstehende WM war eine erneute Modernisierung von Nöten. Bis zur WM soll die Baixada-Arena ihre Kapazität auf 41.375 Plätze erhöhen. Die Modernisierung kostet 220 Millionen Real, das sind umgerechnet 82 Millionen Euro.

Die WM bringe dem Gastgeberland bestenfalls eine gute Stimmung, urteilen auch die Autoren einer Analyse der Berenberg-Bank und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Der gesamtwirtschaftliche Effekt bleibe bei derartigen Großereignissen dagegen vernachlässigbar gering. Die direkten Gewinne schöpfe der als Monopolist auftretende Weltfußballverband FIFA nahezu komplett ab.

Die brasilianischen Wirtschaftsverbände klagen inzwischen, dass ihnen wegen der vielen Feiertage – in den zwölf WM-Städten an jedem Spieltag und immer wenn die brasilianische Seleção antritt – sogar schaden würden. Autofirmen wie Baukonzerne befürchten, dass wegen dieser wenigen Monate ungestörten Konsums sogar weniger Autos und Appartements verkauft würden.

Wegen der vollen Agenda mit WM im Juni und Wahlen im Oktober könnte sogar passieren, dass in São Paulo dieses Jahr erstmals seit einer Dekade kein einziges Unternehmen an die Börse gehen wird.

Anderseits erscheint die jetzige Skepsis über die Effekte der WM auf die Konjunktur genauso übertrieben wie die Euphorie zuvor. Ein Indiz dafür ist ebenfalls die überraschend positive Börsenentwicklung in São Paulo. Die Investmentbanken haben ihre Musterdepots umgeschichtet – und vor allem Werte ins Portfolio genommen, die besonders vom Konsumboom während der WM profitieren werden – so eine Erhebung unter zwölf Investmentbanken der Wirtschaftszeitung „Valor Econômico“: Getränkekonzerne wie Ambev, die Einzelhändler Pão de Açucar oder Magazine Luiza, den Haushaltsgeräteanbieter Via Varejo, den Geflügelkonzern BRF Foods – aber auch den Kreditkartenanbieter Cielo. Auch bei der Fluglinie Gol sorgen auch die erwarteten Umsätze durch das WM-Geschäft für eine Kursrally von 30 Prozent in drei Monaten. 

Außerdem kann der WM-Gastgeber auf sogenannte weiche Faktoren hoffen. Diese seien gerade für Schwellenländer von großer Bedeutung, erklärt Henning Vöpel, Volkswirt am HHWI. „Eine reibungslos organisierte WM kann ein wichtiges Signal an potenzielle Investoren sein“, so Völpel. Allerdings ersetze die reibungslose Veranstaltung eines Großereignisses nicht eine vernünftige Wirtschaftspolitik.

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Die ausländischen Investoren lassen sich inzwischen wieder anlocken: Im ersten Quartal haben sie umgerechnet zwölf Milliarden Dollar in brasilianische Anleihen investiert – das ist der höchste Quartalszuwachs seit 16 Jahren. Die Kapitalabflüsse, unter denen das Land im vergangenen Jahr litt, scheint überwunden. Ob das an der WM liegt oder an den Wahlumfragen, ist fraglich. Ein entscheidendes Argument dürfte der hohe Leitzins sein, der die ausländischen Investoren nach Brasilien lockt. Die brasilianische Notenbank hat die Leitzinsen in den vergangenen zwölf Monaten um 375 Basispunkte auf elf Prozent erhöht. Damit konnte sie den Verfall der heimischen Währung zumindest stoppen. Allerdings dürften höhere Zinsen das Wachstum dämpfen.

Trotz aller Skepsis will auch Mark Mobius das Land nicht abschreiben. Er ist weiterhin in Brasilien investiert. „Wir sind zuversichtlich, dass die vielen positiven Ressourcen und das Potenzial, das Brasilien unserer Ansicht nach bietet, wieder in den Vordergrund treten“, sagt er „Und dass die anstehenden sportlichen Großereignisse kräftige Impulse für Reformen, Investitionen und Wachstum im Land geben.“

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