GKV wird teurer – Jetzt in die PKV wechseln?

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Frank Baecke
10.01.2026 – 13:40 Uhr aktualisiert
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Ein Arzt im blauen Kittel mit Stethoskop erklärt einer Patientin Unterlagen – Symbolbild für steigende Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und den möglichen Wechsel Wechsel von GKV zu PKV. AB
Ein Arzt im blauen Kittel mit Stethoskop erklärt einer Patientin Unterlagen – Symbolbild für steigende Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und den möglichen Wechsel Wechsel von GKV zu PKV. AB
Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt 2026 um fünf Prozent auf 69.750 Euro. Dadurch müssen Gutverdiener monatlich bis zu 52 Euro mehr zahlen.
  • Zudem haben viele GKVs ihre Zusatzbeiträge deutlich erhöhen müssen, um gesetzliche Rücklagen aufzufüllen und gestiegene Kosten zu decken.
  • Ein Wechsel in die PKV kann sich für Gutverdiener, Selbstständige und Beamte lohnen. Entscheidend sind das Eintrittsalter, der Gesundheitszustand und die finanzielle Situation im Alter.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erlebt 2026 eine neue Belastungswelle. Die Beiträge steigen weiter, teils versteckt durch höhere Bemessungsgrenzen, teils offen durch Beitragserhöhungen. Gleichzeitig erschwert eine deutlich angehobene Versicherungspflichtgrenze den Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV). Für Besserverdiener wird damit eine ohnehin schwierige Abwägung noch komplizierter: Mehr zahlen in der GKV oder den Sprung in die PKV wagen?

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    (abhängig von Alter und Tarif)

Zusatzbeiträge bald über drei Prozent?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken versprach im Oktober 2025, dass die Zusatzbeiträge zur GKV im Jahr 2026 nicht weiter steigen. Ihr Ministerium hatte den rechnerischen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für 2025 bei 2,5 Prozent festgelegt. Heute wissen wir: 2026 gilt ein Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent. 

„Wer genauer hinschaut, erkennt, dass weiterhin Beitragsanhebungen zu erwarten sind”, sagt Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes. Der Grund: Viele Krankenkassen müssen ihre gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagen auffüllen, die durch die Ausgabensteigerungen 2025 auf durchschnittlich nur noch sechs Prozent einer Monatsausgabe gesunken sind. Gesetzlich vorgeschrieben sind 20 Prozent.

Auch Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, prognostiziert: „Viele Krankenkassen werden Anfang 2026 erneut ihre Zusatzbeitragssätze erhöhen müssen. Die Drei-Prozent-Grenze wird unserer Einschätzung nach überschritten.“

Versteckte Mehrbelastung durch höhere Bemessungsgrenze

Die Kosten für Gutverdiener werden 2026 weiterhin deutlich steigen. Die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der Einkommen für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge herangezogen werden, klettert von 66.150 Euro auf 69.750 Euro jährlich. Das ist ein Anstieg um 3.600 Euro oder 5,44 Prozent.

Für Beschäftigte, die an dieser Grenze verdienen, ergibt sich dadurch bei einem allgemeinen Beitragssatz von 14,60 Prozent, einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,90 Prozent und einem Pflegeversicherungsbeitrag von 4,20 Prozent (für Kinderlose) eine Gesamtbelastung von rund 1.261 Euro pro Monat. Das sind etwa 52 Euro mehr als 2025.

Strukturelle Probleme verschärfen die Lage

Die Ursachen für die angespannte Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung sind vielschichtig. Das vom Schätzerkreis prognostizierte Defizit für 2026 liegt bei etwa vier Milliarden Euro in der Krankenversicherung und bei zwei Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die demografische Entwicklung mit einer alternden Bevölkerung treibt die Ausgaben kontinuierlich nach oben, während die Zahl der Beitragszahler stagniert oder sinkt.

Hinzu kommt, dass der Bund den Krankenkassen jährlich rund zehn Milliarden Euro für die Versorgung von Bürgergeldbeziehern schuldig bleibt. Darum hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen eine Klage gegen den Bund eingereicht. Der Verband kritisiert, dass die vom Bund gezahlten Pauschalen für Bürgergeldempfänger nur etwa ein Drittel der tatsächlichen Gesundheitskosten decken. Die Krankenkassen fordern, dass diese Ausgaben vollständig aus Steuermitteln finanziert werden, statt aus den Beiträgen der gesetzlich Versicherten und der Arbeitgeber.

Um die Beiträge zu stabilisieren, schließt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken mittlerweile auch Leistungskürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr aus. Eine kürzlich vom Bund eingesetzte Expertenkommission soll alle Optionen ohne Denkverbote prüfen.

Der Zugang zur PKV wird weiter erschwert

Parallel zur Beitragsbemessungsgrenze ist auch die Versicherungspflichtgrenze gestiegen, ab der Angestellte in die private Krankenversicherung wechseln können. Sie wurde von 73.800 Euro auf 77.400 Euro angehoben – ein Plus von 4,87 Prozent – und liegt damit 7.650 Euro über der Beitragsbemessungsgrenze. Bis Ende 2002 waren beide Grenzen identisch. Die damalige rot-grüne Bundesregierung entkoppelte sie zur Jahreswende 2002/2003 und erhöhte die Versicherungspflichtgrenze überproportional – mit dem erklärten Ziel, den Kreis der Wechselberechtigten einzuschränken. 

Die Anhebung der Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2026 dient dem gleichen Ziel. Es sollen mehr gutverdienende Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehalten werden, um das Beitragsniveau zu stabilisieren. 

Für wen sich der Wechsel in die PKV trotzdem lohnt

Trotz der gestiegenen Hürden bleibt die private Krankenversicherung für bestimmte Personengruppen attraktiv. An erster Stelle stehen Beamte und Beamtenanwärter: Sie profitieren von der staatlichen Beihilfe, die in der Regel 50 Prozent der Krankheitskosten übernimmt. Die PKV versichert nur die verbleibenden 50 Prozent als Restkostenversicherung. Entsprechend niedriger fallen die Beiträge aus.

Auch gutverdienende Selbstständige und Freiberufler fahren in der PKV oft günstiger als in der GKV, obwohl sie den Beitrag vollständig selbst tragen müssen. Während die GKV bei freiwillig Versicherten das Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze heranzieht, kalkuliert die PKV nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif, also unabhängig vom Einkommen.

Für Angestellte oberhalb der Versicherungspflichtgrenze hängt die Attraktivität der PKV vom individuellen Fall ab. Junge, gesunde Gutverdiener ohne Familienplanung können durch den Wechsel oftmals sparen und gleichzeitig bessere Leistungen erhalten. Wer jedoch in absehbarer Zeit Kinder plant oder einen nicht berufstätigen Partner hat, muss genau rechnen. Denn in der PKV wird für jedes Familienmitglied ein eigener Beitrag fällig, während die GKV eine kostenlose Familienversicherung bietet.

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    (abhängig von Alter und Tarif)

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung

Der Hauptvorteil der PKV liegt im erweiterten Leistungsspektrum. Privatversicherte erhalten schneller Termine bei Fachärzten, profitieren von kürzeren Wartezeiten und haben Zugang zu Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus. Die vertraglich vereinbarten Leistungen sind garantiert und können nicht einseitig gekürzt werden – anders als in der GKV, wo der Gesetzgeber den Leistungskatalog jederzeit anpassen kann.

Ein weiterer Vorteil: Anders als in der GKV steigen die Beiträge nicht mit dem Einkommen. Wer eine Gehaltserhöhung erhält, zahlt in der PKV denselben Beitrag wie zuvor. Auch Beitragsrückerstattungen sind möglich, wenn in einem Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen wurden. Durch eine Selbstbeteiligung lassen sich die monatlichen Beiträge zusätzlich senken.

Die PKV ermöglicht zudem eine individuelle Tarifgestaltung: Versicherte können zwischen Basis-, Komfort- und Premiumtarifen wählen und so ihren Versicherungsschutz an den persönlichen Bedarf anpassen. Wer auf bestimmte Zusatzleistungen verzichten kann, spart entsprechend am Beitrag.

Die Nachteile nicht unterschätzen

Die Kehrseite der Medaille zeigt sich vor allem im Alter und bei der Familienplanung. Anders als in der GKV steigen die Beiträge in der PKV mit zunehmendem Alter und häufigerem Behandlungsbedarf an. Zwar federn die Alterungsrückstellungen diese Steigerungen ab, aber oft nicht ausreichend. Wer erst spät in die PKV eintritt, hat weniger Zeit für den Aufbau der Rückstellungen.

Vor der Aufnahme in die PKV steht eine Gesundheitsprüfung. Wer Vorerkrankungen hat, muss mit Risikozuschlägen rechnen, erhält bestimmte Leistungen nicht oder wird abgelehnt.

Die fehlende Familienversicherung schlägt besonders bei Kindern und nicht berufstätigen Partnern zu Buche. Jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag. 

Ein Zurück in die GKV ist schwierig. Selbstständige kommen nur durch eine versicherungspflichtige Anstellung oder bei Arbeitslosigkeit mit ALG 1 zurück in die GKV. Angestellte müssten ihr Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze senken und dort mindestens ein Jahr verbleiben. Ab dem 55. Lebensjahr ist ein Wechsel faktisch unmöglich, es sei denn, man war nie zuvor gesetzlich versichert. 

Wann der Zeitpunkt günstig ist

Das Alter spielt die entscheidende Rolle. Junge Gutverdiener Anfang 30 mit stabilem Einkommen und guter Gesundheit haben noch ausreichend Zeit für den Aufbau von Alterungsrückstellungen. Für sie kann der Wechsel in die PKV lohnenswert sein, zumal sie von niedrigen Einstiegsbeiträgen profitieren. Wer bereits Mitte 40 oder älter ist, sollte die langfristigen Kosten sorgfältig durchrechnen.

Anders als Angestellte haben Selbstständige und Freiberufler einen großen Vorteil: Sie unterliegen keiner Einkommensgrenze und können jederzeit wechseln. Für sie lohnt sich die PKV besonders, wenn das Einkommen deutlich über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, denn die GKV würde bei freiwilliger Versicherung das volle Einkommen bis zur Grenze heranziehen.

Die Auswahl des richtigen Tarifs

Die Tariflandschaft in der PKV ist deutlich komplexer als in der GKV. Verbraucher können zwischen verschiedenen Leistungsstufen wählen: Basisschutz entspricht etwa dem Leistungsniveau der gesetzlichen Kassen, Komfortschutz bietet Extras wie Zweibettzimmer und höhere Erstattungen beim Zahnersatz, Premiumschutz umfasst Chefarztbehandlung, Einbettzimmer und beste Erstattungssätze.

Die Wahl der Selbstbeteiligung beeinflusst den Beitrag erheblich. Wer bereit ist, jährlich 300, 600 oder 1.000 Euro selbst zu tragen, kann den monatlichen Beitrag spürbar senken. Diese Option eignet sich besonders für gesunde Versicherte, die selten zum Arzt müssen. 

Auch die Finanzstärke des Versicherers sollte in die Entscheidung einfließen. Rating-Agenturen wie Franke und Bornberg bewerten regelmäßig die Stabilität und Beitragsentwicklung der Anbieter. Günstige Einstiegstarife nützen wenig, wenn die Beiträge in wenigen Jahren überdurchschnittlich stark steigen.

Die besten Premiumschutz-Tarife

Das Rating von Franke und Bornberg zeigt die besten Premiumschutz-Tarife für Krankenvollversicherungen für folgenden Musterfall: Eintrittsalter 35 Jahre, Einbettzimmer, Zahnersatz mindestens 85 Prozent, Beiträge inklusive gesetzlichem Zuschlag.

Gesellschaft

Tarif
Monatsbeitrag

Monatsbeitrag

inkl. SB
Punkte

Gesamtnote
Angebote
Bayerische Beamtenkrankenkasse AG

GesundheitVario, VARIO AmbulantPlus,
VARIO KlinikPlus, VARIO ZahnPlus, PVN
705,32 €

721,99 €
96

Sehr gut
Angebot vergleichen
UKV – Union Krankenversicherung AG

GesundheitVario, VARIO ZahnPlus,
VARIO AmbulantPlus, VARIO KlinikPlus, PVN
705,32 €

721,99 €
96

Sehr gut
Angebot vergleichen
Hallesche Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit a.G.

NK.select XL Bonus, URZ, PVN
760,93 €

760,93 €
93

Sehr gut
Angebot vergleichen
uniVersa Krankenversicherung a.G.

uni-Top|Privat 300, PVN
660,57 €

685,57 €
93

Sehr gut
Angebot vergleichen
ARAG Krankenversicherungs-AG

MedBest, PVN
621,50 €

671,50 €
90

Sehr gut
Angebot vergleichen
AXA Krankenversicherung AG

GEXTRA2U, PVN
777,25 €

814,75 €
90

Sehr gut
Angebot vergleichen
Continentale Krankenversicherung a.G

PREMIUM, SP1, PVN
659,31 €

700,97 €
90

Sehr gut
Angebot vergleichen
Süddeutsche Krankenversicherung a.G.

AM12, S1, Z9, PPV
788,55 €

808,55 €
90

Sehr gut
Angebot vergleichen
Allianz Private Krankenversicherungs-AG

MeinGesundheitsschutz Best 100, Upgrade auf Best 90, MeinGesundheitsschutz Best 70, Upgrade auf Best 100, MeinGesundheitsschutz Zahn 90, PVN 
829,79 €

829,79 €
89

Sehr gut
Angebot vergleichen
HanseMerkur Krankenversicherung AG

AZP, EGO2, PS3, PSV, PVN
702,71 €

702,71 €
89

Sehr gut
Angebot vergleichen
Landeskrankenhilfe V.V.a.G.

GesundheitsUpgrade Premium, PVN
808,08 €

849,74 €
89

Sehr gut
Angebot vergleichen
Nürnberger Krankenversicherung AG

MAX6+, PVN
735,12 €

785,12 €
83

Gut
Angebot vergleichen
Württembergische Krankenversicherung AG

Ambulant Premium (A1_480), Z1, S1, PVN
812,37 €

852,37 €
78

Gut
Angebot vergleichen
Barmenia Krankenversicherung AG

einsA expert+, PVN
1.010,26 €

1037,76 €
77

Gut
Angebot vergleichen
DKV Deutsche Krankenversicherung AG

PMN 1, PVN
962,53 €

987,53 €
77

Gut
Angebot vergleichen
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.

EXKLUSIV-PLUS 1, PVN
686,72 €

726,72 €
77

Gut
Angebot vergleichen
Gothaer Krankenversicherung AG

MediCompact Premium, PVN
715,69 €

755,69 €
74

Befriedigend
Angebot vergleichen
Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G.
(Eine Marke der SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.)


PRIME, PIT, PVN
977,55 €

977,55 €
73

Befriedigend
Angebot vergleichen
Debeka Krankenversicherungsverein a.G.

N, NC , PVN
774,78 €

791,45 €
69

Befriedigend
Angebot vergleichen
Inter Krankenversicherung AG

QualiMed Premium (QMP 600 U)
737,50 €

787,50 €
58

Befriedigend
Angebot vergleichen
Quelle: Franke und Bornberg /fb research
Stand: April 2025
Beiträge inkl. gesetzlichem Zuschlag und Pflegepflicht
Hinweis zur Selbstbehaltsumrechnung fester SB: Der jährliche Selbstbehalt wurde zu 1/12 auf den monatlichen Beitrag addiert. 
Hinweis zur Selbstbehaltsumrechnung prozentualer SB: Bei der Selbstbehaltsumrechnung bei prozentualen SB erfolgte die Umlage mit dem halben Selbstbehalt. Dieser SB wurde zu 1/12 auf den monatlichen Beitrag addiert.

Die besten Komfortschutz-Tarife

Komfortschutz-Tarife umfassen Leistungen wie ein Zweibettzimmer und mindestens 75 Prozent Kostenerstattung für Zahnersatz. Die Beiträge gelten für Versicherte mit dem Eintrittsalter 35 Jahre, inklusive gesetzlichem Zuschlag.

Gesellschaft

Tarif
Monatsbeitrag

Monatsbeitrag

inkl. SB
Punkte

Gesamtnote
Angebote
ARAG Krankenversicherungs-AG

Med Extra, PVN
543,60 €

593,60 €
90

Sehr gut
Angebot vergleichen
Continentale Krankenversicherung a.G

PREMIUM, SP2, PVN
647,16 €

688,83 €
86

Sehr gut
Angebot vergleichen
Deutscher Ring Krankenversicherung (Eine Marke der SIGNAL IDUNA)

Esprit, PIT, PVN
653,38 €

690,88 €
85

Sehr gut
Angebot vergleichen
Bayerische Beamtenkrankenkasse AG

GesundheitVario, VARIO ZahnPlus, VARIO KlinikPlus, PVN
684,68 €

701,35 €
83

Sehr gut
Angebot vergleichen
HanseMerkur Krankenversicherung AG

AZP, EGO2, PS3, PSV, PVN
702,71 €

702,71 €
83

Sehr gut
Angebot vergleichen
UKV – Union Krankenversicherung AG

GesundheitVario, VARIO ZahnPlus, VARIO KlinikPlus, PVN
684,68 €

701,35 €
83

Sehr gut
Angebot vergleichen
Allianz Private Krankenversicherungs-AG

Mein Gesundheitsschutz Plus 100, MeinGesundheitsschutz
Plus 70, Upgrade auf Plus 100, Upgrade auf Plus 90,
MeinGesundheitsschutz Zahn 75, PVN
749,85 €

749,85 €
82

Sehr gut
Angebot vergleichen
Süddeutsche Krankenversicherung a.G.

AM30, S1, Z8, PPV
702,49 €

722,49 €
81

Sehr gut
Angebot vergleichen
AXA Krankenversicherung AG

ActiveMe-U, Komfort Zahn-U, PVN
578,74 €

599,57 €
77

Gut
Angebot vergleichen
Gothaer Krankenversicherung AG

MediCompactPlus, PVN
610,07 €

650,07 €
74

Gut
Angebot vergleichen
Württembergische Krankenversicherung AG

Ambulant Premium (A1_480), Z2, S2, PVN
771 €

811 €
74

Gut
Angebot vergleichen
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.

KOMFORT-PLUS 1, PVN
635,67 €

675,67 €
73

Gut
Angebot vergleichen
DKV Deutsche Krankenversicherung AG

BMK 0, BMKD, PVN
858,03 €

858,03 €
72

Gut
Angebot vergleichen
Hallesche Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit a.G.

NK.select L Bonus, URZ, PVN
663,58 €

663,58 €
72

Gut
Angebot vergleichen
Barmenia Krankenversicherung AG

einsA expert, PVN
969,16 €

996,66 €
70

Gut
Angebot vergleichen
HUK Coburg Krankenversicherung

Komfort, PVN
669,89 €

719,89 €
68

Befriedigend
Angebot vergleichen
Quelle: Franke und Bornberg / fb research
Stand: April 2025
Beiträge inkl. gesetzlichem Zuschlag und Pflegepflicht
Hinweis zur Selbstbehaltsumrechnung fester SB: Der jährliche Selbstbehalt wurde zu 1/12 auf den monatlichen Beitrag addiert. 
Hinweis zur Selbstbehaltsumrechnung prozentualer SB: Bei der Selbstbehaltsumrechnung bei prozentualen SB erfolgte die Umlage mit dem halben Selbstbehalt. Dieser SB wurde zu 1/12 auf den monatlichen Beitrag addiert.

Die besten Beihilfe-Tarife

Für Beamte mit staatlicher Beihilfe fallen die Beiträge deutlich günstiger aus, da nur die Restkosten versichert werden müssen. Den Berechnungen von Franke und Bornberg liegt folgender Musterfall zugrunde: Beamtin oder Beamter, Eintrittsalter 30 Jahre, Beihilfeträger Bund, Anspruch 50 Prozent, keine Selbstbeteiligung.

Gesellschaft
Tarif
Monatsbeitrag
(0 € Selbstbehalt)
Punkte
Gesamtnote
Angebote
Deutscher Ring Krankenversicherung (Eine Marke der SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.)
BK, BKX 20, PIT, BS, BSX 20, BE, BE+, PVB
321,25 €96
Sehr gut
Angebot vergleichen
Barmenia Krankenversicherung AG
Genau-Für-Sie Krankenversicherung, GK20P, GEP, G2B, G1B, G2B20P, PVB
336,43 €91
Sehr gut
Angebot vergleichen
ARAG Krankenversicherungs-AG
BeihilfeBest, BHK, BHB20T, PVB, BHK20T, BH1, BHEB
303,02 €88
Sehr gut
Angebot vergleichen
DBV Deutsche Beamtenversicherung Krankenversicherung (Zweigniederlassung der AXA)
BS 50T-U, B3 50T-U, BZ 15-70-U, BN B-U,  BW2 50T-U, BWE-U, PVB
377,32 €86
Sehr gut
Angebot vergleichen
Hallesche Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit a.G.
CAZ, URZ, CAZ.120, Beb, CSR, CG 250bis215, CSR.120, CG 320, CSD, PVB
401,86 €85
Sehr gut
Angebot vergleichen
uniVersa Krankenversicherung a.G.
uni-A, uni-A 20R, uni-ST 1, uni-ZA, uni-ST 1/20R, uni-BZ plus, PVB
359,13 €85
Sehr gut
Angebot vergleichen
Bayerische Beamtenkrankenkasse AG
BeihilfeCOMFORT, BeihilfeCOMFORT 20k, BeihilfeKlinikPlus, BeihilfeKlinikPlus 20k, BErgänzungPlus, PVB 
351,51 €83
Sehr gut
Angebot vergleichen
UKV – Union Krankenversicherung AG
BeihilfeCOMFORT, BeihilfeCOMFORT 20k, BeihilfeKlinikPlus, BeihilfeKlinikPlus 20k, BErgänzungPlus, PVB 
351,51 €83
Sehr gut
Angebot vergleichen
Debeka Krankenversicherungsverein a.G.
B, B20K, WL, WL20K, BC, PVB
373,20 €81
Sehr gut
Angebot vergleichen
Münchener Verein Krankenversicherung a.G.
EXCELLENT-B 716,  719, 756, 786, 799, 976, 979, BET 726,  PLUS 734, PVB
395,15 €78
Gut
Angebot vergleichen
DBV Deutsche Beamtenversicherung Krankenversicherung (Zweigniederlassung der AXA)
Vision B50T-U, BW2 50T-U, BN VisB-U, BWE-U, PVB
291,13 €77
Gut
Angebot vergleichen
HUK Coburg Krankenversicherung
B501, BE2, PVB
293,59 €76
Gut
Angebot vergleichen
HanseMerkur Krankenversicherung AG
A, A20Z, P3B, P3Z, P2EB, P2EZ, ZA 50, BET, PVB
308,06 €75
Gut
Angebot vergleichen
DKV Deutsche Krankenversicherung AG
BK, BKF20, BKH2, BKH2F20, BEX, BKH1, PVB
335,84 €70
Gut
Angebot vergleichen
R+V Krankenversicherung AG
BB, BB20E, W130, W120E, EB1, PVB
346,59 €70
Gut
Angebot vergleichen
VRK – Versicherer im Raum der Kirchen AG
B501, BE2, PVB
346,17 €67
Befriedigend
Angebot vergleichen
Allianz Private Krankenversicherungs-AG
BHA51, BHK51, BHZ51, BHE1K, BHEB, PVB
378,62 €66
Befriedigend
Angebot vergleichen
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.
EXKLUSIV-B, EXKLUSIV-B 20V, EXKLUSIV-B-W, EXKLUSIV-B-W20V, EXKLUSIV-B-E1, EXKLUSIV-B-ES, PVB
305,99 €63
Befriedigend
Angebot vergleichen
Alte Oldenburger Krankenversicherung AG
A, AA20, K330, Z, K 50, KK 32, ZZ 20, KK 52, K/S, BET plus, PVB
322,89 €61
Befriedigend
Angebot vergleichen
Gothaer Krankenversicherung AG
BA, BA 20E, BS, BS 20E, BZ, BZ 20E, BE, PVB
364,44 €54
Befriedigend
Angebot vergleichen
Quelle: Franke und Bornberg / fb research
Stand: April 2025
Beiträge inklusive gesetzlichem Zuschlag und Pflegepflicht

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  • Bereits ab 97,00 € privat krankenversichern
    (abhängig von Alter und Tarif)

PKV oder GKV: Die richtige Entscheidung treffen

Die Entscheidung für die private Krankenversicherung (PKV) sollte nicht allein auf kurzfristigen Kostenvergleichen basieren. Wichtig ist, die eigene Lebenssituation realistisch einzuschätzen: Wie stabil ist das Einkommen langfristig? Welche finanziellen Reserven stehen im Alter zur Verfügung? Ist eine Familiengründung geplant? Wie ist der aktuelle Gesundheitszustand und welche Risiken bestehen?

Für junge, gesunde Gutverdiener ohne Familienplanung kann die PKV eine lohnende Option sein. Das gilt insbesondere für Beamte, die von der staatlichen Beihilfe profitieren. Auch gutverdienende Selbstständige fahren in der PKV oft besser als in der freiwilligen GKV-Versicherung. Angestellte mit einem Gehalt knapp über der Versicherungspflichtgrenze sollten dagegen sorgfältig rechnen, da sie ab 2026 mehr verdienen müssen, um Anspruch auf eine private Versicherung zu haben. Wer im Alter absehbar auf eine niedrige Rente angewiesen sein wird, sollte bei der GKV bleiben. Denn die GKV-Beiträge fallen mit den sinkenden Alterseinkünften, während die PKV-Beiträge hoch bleiben oder steigen.

Insgesamt bleibt der Weggang aus der GKV für passende Kandidaten eine lohnende Option, da die PKV individuelle Bedürfnisse berücksichtigt und finanzielle Vorteile bieten kann. Wer sich für die PKV entscheidet, sollte aber die langfristigen finanziellen Auswirkungen und seine Lebensumstände sorgfältig prüfen und sich beraten lassen.


Häufig gestellte Fragen zu privaten Krankenversicherungen

Wie hoch sollte die Selbstbeteiligung in der PKV maximal gewählt werden?

Experten raten meist zu einer maximalen Selbstbeteiligung von 500 bis 1.500 Euro pro Jahr, um die finanzielle Belastung im Krankheitsfall kalkulierbar zu halten. Eine zu hohe Selbstbeteiligung kann bei häufigeren Behandlungen den erhofften Spareffekt schnell zunichtemachen. Sie sollte daher immer so gewählt werden, dass die Zuzahlungen die persönlichen finanziellen Rücklagen nicht überfordern. Wer jung und gesund in die PKV wechselt, sollte nur eine moderate Selbstbeteiligung wählen, um den Aufbau der Altersrückstellungen durch einen höheren Monatsbeitrag zu unterstützen.

Kann ich die Leistungen meiner PKV später noch anpassen?

Ja, der Versicherungsnehmer hat das gesetzlich verankerte Recht, innerhalb seiner Versicherungsgesellschaft in einen anderen Tarif zu wechseln, der gleichwertige oder geringere Leistungen bietet. Dies ist ein wichtiger Vorteil, um auf geänderte Lebensumstände oder finanzielle Engpässe zu reagieren. Die angesparten Altersrückstellungen bleiben dabei erhalten. Eine erneute Gesundheitsprüfung ist für den Wechsel in einen gleichwertigen oder günstigeren Tarif in der Regel nicht erforderlich. Allerdings können beim Wechsel in einen Tarif mit höheren Leistungen eine Gesundheitsprüfung und Risikozuschläge anfallen.

Inwiefern ist die Finanzstärke einer PKV bei der Auswahl relevant?

Die Finanzstärke ist von entscheidender Bedeutung, da der PKV-Vertrag auf eine lange Laufzeit, idealerweise bis ans Lebensende, ausgelegt ist. Solide kalkulierende Gesellschaften weisen eine hohe Quote an Altersrückstellungen auf, was langfristig die Stabilität der Beiträge gewährleistet. Finanzschwache Versicherer müssen in der Zukunft höhere Beitragsanpassungen vornehmen, um die steigenden Kosten zu decken, wodurch die Erwartung stabiler Beiträge im Alter untergraben wird. Es lohnt sich daher, Kennzahlen wie die Eigenkapitalausstattung und die Solvenzquote des Unternehmens zu prüfen, zu finden in den Geschäftsberichten oder in den Berichten von Ratingagenturen.


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